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Fünf Frauen und ein Mann geraten am Gevattersee aneinander

Kampf um besten Badeplatz

BÜCKEBURG. Das Hitzehoch hält an und offenbar werden mittlerweile sogar die vorhandenen Badeplätze rar, vermutet die Polizei Bückeburg in einer Pressemitteilung.

veröffentlicht am 18.07.2018 um 10:15 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 16:40 Uhr

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Über den Surfstrand des Gevattersees in Bückeburg bildete sich jedenfalls am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr ein kurzzeitiges aber heftiges Hochdruckgebiet zwischen zwei Mindener Badegesellschaften. Die eine Badegesellschaft hatte sich bereits in einen ruhigen Bereich des Sees zurückgezogen und befand sich im Wasser, als die zweite Mindener Gruppe mit zwei Kleinkindern nahte, die den Liegeplatz scheinbar ebenfalls als ideal empfand. Als keine Einigung erzielt werden konnte, wer wo und wie zu liegen hat, entfachte sich zunächst nur ein verbaler Streit, der in ein Gerangel, schließlich in Schubsereien und abschließend in handfeste Körperverletzungen überging. Vor den beiden Kindern im Alter von ein und drei Jahren zogen sich die Beteiligten – fünf Frauen und ein Mann – in den Haaren, schlugen sich ins Gesicht und griffen sich an den Hals. Die Konversation enthielt übelste Beleidigungen und Drohungen, wobei noch eine Sonnenbrille unfreiwillig baden ging und beschädigt aus dem Wasser gezogen werden konnte.

Die Polizeibeamten aus Bückeburg konnten die Gemüter abkühlen und leiteten Strafverfahren wegen des Tatverdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein.

Übrigens: Am Gevattersee ist seit 2010 das Baden verboten.




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