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Hund unverletzt

Kontrolle verloren: Tödlicher Unfall in Bad Nenndorf

Vermutlich aus gesundheitlichen Gründen hat ein 56-Jähriger am Samstag gegen 13.20 Uhr die Kontrolle über seinen Wagen an der Drei-Steine-Kreuzung bei Bad Nenndorf verloren. Er fuhr mehrere Schilder und eine Ampel um. Der Mann starb wenig später im Krankenhaus. Ein Hund wurde unverletzt gerettet.

veröffentlicht am 06.04.2019 um 20:52 Uhr

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Jakob Gokl Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
Bad NenndorfEin anderer Verkehrsteilnehmer war nicht beteiligt. Die Polizei geht von einem gesundheitlichen Problem als Ursache für den Kontrollverlust aus.

Der 56-jährige Garbsener kam aus Richtung Stadthagen. Kurz vor der Kreuzung verlor er die Kontrolle, fuhr über den Grünstreifen und wurde schließlich gestoppt durch eine Verkehrsampel, deren Mast durch den wuchtigen Aufprall abknickte. Der Mann ist zunächst im Auto eingeschlossen gewesen und musste von Feuerwehr und Rettungsdienst befreit werden. Ein Notarzt versorgte den schwer Verletzten noch an der Unfallstelle, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort verstarb er später in der Notaufnahme, wie die Polizei mitteilte.

Ein Hund, der mit im Fahrzeug saß, blieb dem ersten Eindruck zufolge unverletzt. Die Kameraden der Bad Nenndorfer Feuerwehr versuchten das Tier zu beruhigen und brachten den Hund schließlich in die Auffangstation in Bad Nenndorf, wie Feuerwehrpressesprecher Niklas Heufers schilderte. Ob der Hund von dort aus noch zum Tierarzt gebracht wurde, ist aktuell unklar. Laut Polizei haben Angehörige das Tier aber noch am selben Tag wieder abgeholt. Polizei und Feuerwehr sperrten die Kreuzung ab und leiteten der Verkehr vorbei. Auf der B65 staute sich der Vekehr in beide Richtungen. Im Einsatz war zu Beginn des Einsatzes neben den Kameraden aus der Kurstadt auch die Feuerwehr Haste, die den Verkehr zusammen mit absperrte und auslaufende Betriebsstoffe auffing. Wenig später konnten aber zumindest die Haster wieder einrücken. Bis voraussichtlich Montag wird die Ampel an der Kreuzung außer Betrieb sein, wie die Polizei schilderte. Die Ordnungshüter schätzen die Schadsumme an dem Wagen und der Lichtzeichenanlage auf 35.000 bis 40.000 Euro. Die Aufräumarbeiten zogen sich bis zum frühen Abend. Der Stau allerdings löste sich Polizeiangaben zufolge am Nachmittag bereits wieder auf. göt




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