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Lastwagenfahrer hinterlässt Spur der Verwüstung in Müsingen

Eine Spur der Verwüstung hat ein 58-jähriger Lastwagenfahrer in Müsingen hinterlassen. Hintergrund ist laut Polizei ein Wendemanöver als Folge der B65-Sperrung. Der Fahrer entfernte sich einfach vom Unfallort, wurde aber später von den Beamten aufgegriffen.

veröffentlicht am 11.10.2020 um 11:54 Uhr

Bückeburg. Wie die Polizei ausführte, wurde am Samstag gegen 6.20 Uhr ein Sattelzug mit Mindener Kennzeichen auf der B65 bei Bückeburg kontrolliert, weil das Heck des Aufliegers beschädigt war und die rückwärtige Beleuchtung nicht mehr funktionierte. Aufgrund der Beschädigungen wurde dem 58 Jahre alten LKW-Fahrer aus Rödinghausen (Kreis Herford) die Weiterfahrt untersagt und das Gespann im Industriegebiet Kreuzbreite in Bückeburg abgestellt.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Lkw-Fahrer zuvor aufgrund der Sperrmaßnahmen auf der B65 nach Müsingen in die Müsinger Straße abgebogen und - offenbar aufgrund seiner Ortsunkundigkeit - in eine Sackgasse gefahren war. "Bei dem anschließenden Wendemanöver und dem damit verbundenen Rückwärtsfahren hinterließ er eine Spur der Verwüstung", schilderten die Beamten.

Demnach beschädigte der Sattelzug einen am Fahrbahnrand geparkten Transporter, eine am Straßenrand stehende Versorgungssäule, eine Laterne sowie ein Straßenschild. "Der LKW-Fahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne die erforderlichen Angaben zur Schadensregulierung zu hinterlassen", so die Polizei. Gegen den 58-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. göt




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