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Verpuffung löst größeren Messeinsatz aus / DRK-Shop vorerst geschlossen

Lauter Knall - Druckwelle lässt Scheiben zittern

OBERNKIRCHEN. Eine Verpuffung in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Neumarktstraße hat am Montagvormittag einen größeren Messeinsatz ausgelöst. Die Regionalleitstelle in Stadthagen alarmierte um kurz nach 9 Uhr die Feuerwehren Obernkirchen und Vehlen sowie die Umweltschutzeinheit der Kreisfeuerwehr. In Vehlen und Möllenbeck besetzen Spezialisten sogenannte ABC-Erkundungskraftwagen. Auch ein Rettungswagen der DRK-Wache Stadthagen und die Polizei fuhren mit Blaulicht und Sirene nach Obernkirchen.

veröffentlicht am 02.12.2019 um 13:17 Uhr
aktualisiert am 02.12.2019 um 16:35 Uhr

Leonhard Behmann

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Mitarbeiter des DRK-Shops hätten einen lauten Knall gehört, hieß es. „Sie haben davon berichtet, dass kurz auch die Scheiben gewackelt haben sollen“, sagt Einsatzleiter Markus Engelhardt. Die Mitarbeiter des DRK-Shops hatten nach dem Knall Gas gerochen und den Notruf gewählt. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten sie das Gebäude bereits verlassen. Feuerwehrleute aus Obernkirchen verlegten Schläuche, rüsteten sich mit Atemschutz aus und erkundeten im Keller des Gebäudes die zunächst unklare Lage. Im Bereich einer Heizung wurde der Atemschutztrupp fündig. „Wir gehen davon aus, dass es an der Heizung zu einer Verpuffung gekommen ist“, erklärt Stadtbrandmeister Volker Schramm. Mit einem Mehrgas- und einem Kohlenmonoxid-Messgerät seien in allen Kellerräumen Messungen durchgeführt worden. „Wir konnten zum Glück keine gefährlichen Gase im Keller mehr messen“, berichtet Ortsbrandmeister Engelhardt.

Techniker des alarmierten Notdienstes der Stadtwerke hätten die Heizung verplombt – sie darf also vorerst nicht mehr benutzt werden. Techniker sollen die Anlage überprüfen. Nach Informationen unserer Zeitung bleibt der DRK-Shop am Montag geschlossen. „Am Dienstag wollen wird den Shop wieder öffnen“, erklärt Martina Marino-Gruson vom DRK-Kreisverband auf Nachfrage. „Wenn bis dahin die Heizung nicht repariert werden konnte, werden wir elektrische Heizgeräte aufstellen müssen.“ Die Neumarktstraße war während des Feuerwehreinsatzes längere Zeit voll gesperrt.




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