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Massenschlägerei in Minden

MINDEN. Zu einer größeren Schlägerei wurde die Mindener Polizei am Montagabend gerufen. Mehrere Verletzte, Augenreizungen durch Reizgas waren die Folgen der Auseinandersetzung. Vorausgegangen war die Beschädigung eines Fahrzeugs auf dem Parkplatz Kanzlers Weide.

veröffentlicht am 30.03.2021 um 11:05 Uhr

An der Rodenbecker Straße sollte es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen sein. Als die gegen 20.50 Uhr alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, war eine Schlägerei nicht mehr feststellbar. Allerdings herrschte bei den etwa 20 anwesenden Personen eine aufgeheizte und aggressive Stimmung, die sich teilweise auch gegen die Beamten richtete.

Insgesamt wurden den Polizisten fünf verletzte Personen bekannt. Zwei kamen mit Schlag- und Schnittverletzungen zur Behandlung ins Klinikum. Drei weitere Personen erlitten durch Reizgas Augenreizungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Vorausgegangen war der Meldung der Polizei zufolge ein Vorfall auf Kanzlers Weide. Hier hatte ein 22-jähriger VW-Fahrer mit seinem Golf gegen 20 Uhr offenbar Driftmanöver durchgeführt. Dabei wurde ein in der Nähe stehendes Fahrzeug durch aufgewirbelte Schottersteine beschädigt. Statt einer Schadensregulierung soll der VW-Fahrer davon gefahren sein. Eine verständigte Polizeistreife nahm eine Anzeige wegen des Verdachts auf Unfallflucht auf.

Als die Gruppe um den beschädigten Pkw mit mehreren Fahrzeugen in Richtung Innenstadt fuhr, trafen sie in der Folge an der Ecke Ringstraße/Hahler Straße auf den Golf-Fahrer und dessen Beifahrer. Nach einer kurzen Unterredung soll der Golf-Fahrer angeboten haben, sich den Schaden bei ihm zu Hause anzusehen. Auf dem Weg dahin stoppte die Fahrzeugkolonne auf der Rodenbecker Straße. Hier sollen aus einem Mehrfamilienhaus plötzlich zahlreiche Personen gekommen sein, welche die Gruppe um das beschädigte Auto attackiert haben sollen. Dabei soll es sich um Familienangehörige und Bekannte des 22-Jährigen gehandelt haben.

Der 22-Jährige sowie sein Beifahrer machten gegenüber den Polizisten konträre Angaben. So hätten sie sich verfolgt gefühlt und daher ihre Angehörigen informiert. Zu Hause angekommen, sei man von den Personen angegriffen und geschlagen worden.

odt




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