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Russischer Lkw blockiert Zufahrt von der Bundesstraße 83 zur B 65 – der Ausweichstrecke für die A 2-Sperrung

Mehrstündige Bergungsaktion bei Bückeburg

BÜCKEBURG. Selbst ein russischer Lkw-Fahrer, der aus der Heimat bestens mit den Auswirkungen von „Väterchen Frost“ vertraut sein dürfte, blieb heute Nacht auf der Zufahrt von der Bundesstraße 83 auf die B 65 in Fahrtrichtung Minden stecken und bescherte den Beamten der Polizei Bückeburg einen stundenlangen Einsatz.

veröffentlicht am 09.02.2021 um 12:30 Uhr

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Um drei Uhr ging die Nachricht ein, dass sich ein Lkw im Seitenraum der Rechtskurve aus Richtung „Hasengarten“ kommend festgefahren hatte. Ein hinzugerufenes Abschleppunternehmen konnte den beladenen 40-Tonner auf Grund der Straßenverhältnisse nicht herausziehen, sodass ein zweites Abschleppfahrzeug erscheinen musste.

Nach einem Bergungsfehlversuch um 5.30 Uhr war es dann um 7.30 Uhr geschafft; der Lkw war frei und rollte wieder.

Während der mehrstündigen Bergungsaktion waren Zu-und Abfahrten in beide Fahrtrichtungen phasenweise voll gesperrt. Es entstanden entsprechende Rückstaus, weil die B 65 und B 83 als Ausweichstrecken für die gesperrte Autobahn A2 galten.

Bereits in Höhe der Brücke Rintelner Straße hatte sich auf der B 83 in der Nacht ein niederländischer Lkw festgefahren. Er konnte am Dienstagmorgen aus seiner misslichen Lage befreit werden und seine Fahrt fortsetzen.

In der Windmühlenstraße rutschte ein Lkw gegen ein dort abgestelltes Taxi und beschädigt es. Zwei weitere Unfälle registrierte die Polizei Bückeburg in Nienstädt und Kirchhorsten. Weitere Unfälle oder Landungen in Gräben oder Schneewehen wurden der Polizei bis Dienstagmittag nicht gemeldet. Polizei-Pressesprecher Matthias Auer: „Wer sich jetzt nicht auf die Straßenverhältnisse eingestellt hat …?“




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