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Lebensgefährlicher Spaß und zahlreiche Corona-Verstöße

Mit Lautsprecherdurchsagen - Polizei räumt zugefroren Gevattersee

BÜCKEBURG. Seit Tagen ist es in der Region klirrend kalt. Seen und Flüsse frieren zu - da ist die Verlockung für viele groß, auf Eisflächen Schlittschuh zu laufen. Doch der Schein trügt, die Eisdecke ist oftmals noch sehr dünn - es ist ein lebensgefährlicher Spaß. So auch am Wochenende am Gevattersee: Die Ausflügler riefen hier sogar die Polizei auf den Plan.

veröffentlicht am 15.02.2021 um 11:32 Uhr

Leonhard Behmann

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Beamte des Einsatz- und Streifendienstes mussten am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr mehrere Personen mit Lautsprecherdurchsagen dazu bringen, die Eisflächen am Gevattersee zu verlassen. Das Gebiet rund um den See habe bei prächtigem Winterwetter viele Ausflügler aus Ostwestfalen und Schaumburg angelockt, heißt es von der Polizei. „Trotz des Dauerfrostes bestand für Personen, die sich auf der Eisfläche aufhielten,  eine akute Gefahr, in das Eis einzubrechen“, berichtet Hauptkommissar Mathias Auer. Entsprechende Warnungen durch Behörden, Medien und der DLRG hätten die Ausflügler offenbar ignoriert. Die Polizisten stellten zudem einige Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln fest. Die Menschen hätten dicht beieinander gestanden, heißt es. „Hinsichtlich der Coronaverstöße konnten wir keine weiteren Ermittlungen führen, weil die Anzahl der Besucher zu hoch war und die Priorität darin bestand, die Eisfläche zu räumen“, erklärt Auer. Nach den Lautsprecherdurchsagen hätten die Menschen anstandslos den zugefroren Gevattersee geräumt.




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