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Mord in Lauenau: Geliebte beschuldigt Angeklagten

Hannover/Lauenau. In der Verhandlung im Prozess um den Mord in Lauenau hat es eine überraschende Wendung gegeben. Am Montag ist erneut die Geliebte des tatverdächtigen Ehemannes befragt worden. Diese hat nun unter Hilfe eines anwaltlichen Beistands erklärt, dass sie gesehen habe, wie Uwe K. seine Ehefrau niedergeschlagen habe.

veröffentlicht am 21.03.2016 um 16:39 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:28 Uhr

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Der Angeklagte hatte am ersten Verhandlungstag durch seinen Anwalt die Tat bestritten und den Verdacht auf seine Geliebte gelenkt. In ihrer ersten Vernehmung am vergangenen Freitag hatte die Geliebte ausgesagt, dass sie von der Tat nichts mitbekommen habe.

Oberstaatsanwalt Frank Hirt legt dem Angeklagten zur Last, am Mittag des 27. Mai 2015 seine Ehefrau Ines K. ermordet zu haben, um mit der Geliebten ein neues Leben anfangen zu können. Im Fall eines Schuldspruchs droht dem Angeklagten lebenslange Haft. Richter Norbert Kütemeyer, der Vorsitzende des Schwurgerichts, hat 16 Sitzungstage anberaumt, 52 Zeugen und vier Gutachter geladen.




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