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Ampelausfall – wieder kracht es auf der Kreuzung Klein Eilsen

Mutter und Sohn auf B83 schwer verletzt / Ersthelfer gesucht

EILSEN. Bei einem Unfall auf der berüchtigten Kreuzung Klein Eilsen auf der B 83 hat es wieder einmal einen schweren Unfall gegeben. Dabei wurde am Donnerstagmorgen eine 27-Jährige aus ihrem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Ihr auf der Rückbank in einem Kindersitz sitzende sechsjährige Sohn erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.

veröffentlicht am 24.05.2019 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 24.05.2019 um 17:00 Uhr

Bei dem Unfall auf der Kreuzung Klein Eilsen ist eine Mutter und ihr Sohn schwer verletzt worden, die Fahrerin des zweiten beteiligten Wagens erlitt leichte Verletzungen. Foto: Polizei
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite

Nach Angaben der Polizei Bückeburg ereignete sich der Unfall gegen sieben Uhr. Die 27-jährige Fahrzeugführerin aus Luhden wollte mit ihrem Wagen von der Dorfstraße in Luhden kommend die B 83 in Richtung Bad Eilsen überqueren und übersah beim Überqueren der Ampelkreuzung den Wagen einer aufgrund eines Ampelausfalls vorfahrtsberechtigten 34-jährigen Fahrzeugführerin aus Rinteln, die auf der B 83 aus Richtung Bückeburg kommend in Richtung Steinbergen unterwegs war.

Bei dem folgenden Zusammenstoß wurde die 27-jährige aus ihrem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt. Der auf dem Rücksitz im Kindersitz befindliche 6-jährige Sohn der Fahrzeugführerin erlitt ebenfalls schwere, die 34-jährige Audi-Fahrerin leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.

Die Kreuzung in Klein Eilsen als auch die nachfolgende Ein- und Auffahrt auf die Tankstelle, aber auch die Einmündung der Auestraße im weiteren Verlauf der B 83 sind bei den Verkehrsbehörden und dem zuständigen Polizeikommissariat Bückeburg als Unfallschwerpunkt bekannt. Als Reaktion wurden die Ampelphasen der Kreuzung verändert und weitere kleinere Maßnahmen ergriffen. Es müsse abgewartet werden, wie sich das auswirkt, hatte es bei der jüngsten Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik zu diesem Punkt geheißen. Kommissariatsleiter Werner Steding sagte im Hinblick auf die Häufigkeit der Unfälle in diesem Bereich der B 83: „Man kommt irgendwann an seine Grenzen.“

HINWEIS: Gestern meldete sich die Großmutter des verletzten Sechsjährigen bei der Redaktion. „Es wird so viel berichtet über Gaffer, als wären alle Idioten“, sagt sie. Aber bei dem Unfall habe ein Ersthelfer sich absolut vorbildlich verhalten. „Er hat sofort sein Auto quer gestellt und ist zu dem Kleinen gerannt. Als er gesehen hat, dass er am Leben ist, hat er sich um die Mutter gekümmert. Er hat ihr gesagt, dass es dem Kleinen gut geht, und ihr gut zugeredet. Ein paar liebe Worte sind in so einem Moment wahnsinnig wichtig.“ Die Familie möchte sich bei dem Mann für sein Eingreifen bedanken. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich an die Redaktion wenden, wir stellen den Kontakt her.




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