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Staatsanwalt ermittelt

Nach Umweltalarm in Exten: Ermittler fahnden nach Täter

EXTEN. Immer noch fahnden Polizei, Wasserbehörde und Mitarbeiter der Abwasserbetriebe nach dem Täter, der am vergangenen Sonntagabend Heizöl oder Diesel in die Kanalisation eingeleitet hat. Die umweltgefährdende Flüssigkeit war in die Exter gelangt und hatte einen Umwelteinsatz ausgelöst (wir berichteten). Die Polizei Rinteln hat Ermittlungen aufgenommen.

veröffentlicht am 23.10.2018 um 14:44 Uhr
aktualisiert am 23.10.2018 um 15:20 Uhr

Der Regenwasserkanal wird von einem Experten des Abwasserbetriebes Rinteln inspiziert. Foto: leo
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Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite

„Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Bückeburg ermitteln wir wegen einer Gewässerverunreinigung – das ist eine Straftat“, sagt Oberkommissarin Maria Miechowski. Noch ist unklar, ob der Täter fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Am Dienstag machte sich Uwe Mädje von der Unteren Wasserbehörde erneut auf die Suche nach dem sogenannten Einleiter. Unterstützt wurde der Fachmann dabei von Mitarbeitern des Abwasserbetriebes Rinteln – sie rückten mit einem Saugwagen an. Entlang der Straße Am Eisenhammer und an der Taubenstraße öffneten sie mit einem sogenannten Schachthaken die Deckel der Regenwasserschächte. Mädje inspizierte den Kanal. Doch auch diese Suche blieb ohne Erfolg. „Wir konnten bisher nicht die Stelle finden, an der die umweltschädliche Flüssigkeit eingeleitet wurde“, sagt der Experte. Der Geruch hat sich inzwischen verzogen. Immerhin sei das ein Zeichen dafür, dass nicht noch mehr Flüssigkeit nachläuft. Am Mittwoch sollen die Ölsperren aus dem Wasser geholt werden.




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