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Mann verursacht auf der Flucht Kollisionen und gefährdet andere

Nach Unfall mit Rettungswagen – Autofahrer dreht durch

OBERNKIRCHEN. Eine Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrerflucht und zwei Fälle von Vandalismus beschäftigen derzeit die Polizei in Oberkirchen. Der Fahrer (35) eines Renault-Transporters hat am Montagvormittag um 10.30 Uhr in Obernkirchen auf der Landesstraße 451 mehrere Verkehrsteilnehmer durch ein waghalsiges Überholmanöver gefährdet, nachdem er zuvor im Begegnungsverkehr einen Rettungswagen beschädigt hatte.

veröffentlicht am 12.06.2018 um 17:46 Uhr
aktualisiert am 12.06.2018 um 18:20 Uhr

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Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite
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„Der ausländische Staatsbürger war mit dem in Lublin zugelassenen Renault auf der Ahnser Straße in Richtung Bad Eilsen unterwegs, als er im Begegnungsverkehr den Außenspiegel eines entgegenkommenden Rettungswagens mit seinem Transporter touchierte“, erzählt Polizeisprecher Matthias Auer. Der Fahrer des Renault habe seine Fahrt fortgesetzt. Die Besatzung des Rettungswagens verfolgte den Flüchtigen. In Bad Eilsen habe der Unfallverursacher schließlich gewendet und sei zurück in Richtung Obernkirchen gefahren. „Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit passierte der Renault die Kreuzung Winternstraße/Ecke Eilsener Straße und überholte anschließend vier vor ihm fahrende Fahrzeuge. Dadurch gefährdete der Mann zwei entgegenkommende Fahrzeuge, die nach rechts auf den Seitenstreifen ausweichen mussten, um einen Zusammenstoß zu vermeiden“, sagt Auer.

Trotz des Ausweichmanövers sei es zu Zusammenstößen zwischen den ausweichenden Fahrzeugen und dem Renault gekommen, sagte Auer. Schließlich habe der Fahrer des Renault in Obernkirchen sein Fahrzeug gestoppt. „Polizeibeamte die bereits unterwegs waren, konnten den Mann überprüfen“, sagt Auer. Der 35-Jährige wurde zur Polizei nach Obernkirchen gebracht, wo in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bückeburg weitere strafrechtliche Maßnahmen wegen des Anfangsverdachts der Straßenverkehrsgefährdung und Verkehrsunfallflucht eingeleitet wurden.

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