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Vierköpfiges „Kommando“ sorgt für Verkehrssicherheit in der Röntgenstraße – echter Polizist muss „Ferwarngeld“ zahlen

Neue Spezialeinheit bei der Polizei

BÜCKEBURG. Das Polizeikommissariat Bückeburg hat eine neue Spezialeinheit, die sich vorrangig im Wohngebiet an der Röntgenstraße um die dortige Verkehrssicherheit kümmert.

veröffentlicht am 15.05.2019 um 11:52 Uhr
aktualisiert am 15.05.2019 um 17:30 Uhr

Die neue „Spezialeinheit“ von der Röntgenstraße, die dem sichtlich beeindruckten Polizeikommissarsanwärter Maximilian Schulz (links) ein „Ferwarngeld“ von 50 Cent wegen zu schnellen Fahrens ausstellte. Foto: Polizei
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite

Das vierköpfige Kommando, besetzt mit einem Mädchen und drei Jungen im Alter von acht und neun Jahren, operiert vornehmlich vom Gehweg aus und schreitet bei groben Verstößen unerbittlich ein, wie der Pressesprecher des Polizeikommissariats Bückeburg, Matthias Auer, am Mittwochmorgen das „Aufgabengebiet“ des Kommandos in einer Pressemitteilung umriss – und auch gleich den ersten gelösten Fall melden konnte. Denn dass es das Spezialkommando gibt, musste am Dienstagnachmittag eine Zivilstreife des hiesigen Polizeikommissariats erfahren. Die Zivilbeamten des Kriminalermittlungsdienstes wurden auf ihre zu schnelle Fahrweise hingewiesen und mussten vor den mit erkennbaren Spielzeugwaffen, Kinderanhaltekelle und Fantasiedienstausweis bestens ausgerüsteten teiluniformierten Sicherheitskräften Rede und Antwort stehen.

Unbeeindruckt waren die Nachwuchspolizisten, als sich die Zivilbeamten als „Kollegen“ von der Ulmenallee zu erkennen gaben. Schließlich wurde eine Kurzvernehmung schriftlich mit dem Resultat fixiert, dass der derzeitige Polizeikommissarsanwärter Maximilian Schulz zu schnell gefahren ist und ein „Ferwarngeld“ erhoben wird.

Man einigte sich auf die Zahlung von 50 Cent. Der Auszubildende Schulz bekam noch mit auf den Weg, dass er führerscheinrechtliche Konsequenzen nicht zu befürchten hat; man werde ihn aber im Auge behalten.




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