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„Spezialeinheit“ der Polizei Bückeburg wird berühmt

Riesiges Medieninteresse

BÜCKEBURG. Die neue „Spezialeinheit“ des Polizeikommissariats Bückeburg zieht weite Kreise. Pressesprecher Matthias Auer wurde regelrecht mit Anfragen überörtlicher Medien bombardiert, musste weitere Fragen zu dem Quartett beantworten, das Anfang der Woche im Wohnquartier Röntgenstraße dafür gesorgt hatte, dass Autofahrer nicht zu schnell unterwegs sind (wir berichteten).

veröffentlicht am 17.05.2019 um 13:06 Uhr

Die „Polizei-Spezialeinheit“ von der Röntgenstraße wird berühmt und kommt ins Fernsehen. Foto: Polizei
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Die drei Jungen und ein Mädchen im Alter zwischen acht und neun Jahren hatten sich dabei mit Stoppkelle, Spielzeugpistole und Phantasie-Uniform ausgerüstet und waren bei ihrer Aktion an eine Zivilstreife der „echten Polizei“ geraten, die ihrer Ansicht nach auch zu schnell unterwegs war. Unbeeindruckt von den großen Kollegen wurden diese vom Nachwuchs „in die Mangel“ genommen und schlussendlich ein „Ferwarngeld“ von 50 Cent gegen den Polizeikommissaranwärter Maximilian Schulz ausgesprochen. Der auch noch mit auf den Weg bekam, dass man ihn „im Auge behalten wird“, führerscheinrechtliche Konsequenzen habe er – noch – nicht zu befürchten.

Eine Geschichte jedenfalls, die für bundesweite Aufmerksamkeit sorgte. Am Donnerstag rückte zum Beispiel ein Film-Team von SAT 1 an, um bei der Polizei und in der Röntgenstraße zu drehen und Interviews mit dem Quartett zu führen. Ausgestrahlt wird heute Abend um 17.30 Uhr im Regionalprogramm.




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