weather-image
13°

Feuerwehr befreit Opfer aus Wrack / Rettungshubschrauber landet

Schwerer Lkw-Unfall auf A 2 – zwei Schwerverletzte

LANDKREIS. Erneut hat sich auf Deutschlands wohl gefährlichstem Autobahn-Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Bad Eilsen und Rehren ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Am Donnerstagnachmittag kurz vor 16 Uhr wurden dort zwei Menschen schwer verletzt; ein Mann musste von Rettungsmannschaften der Feuerwehren Buchholz, Eilsen und Luhden mit schwerem Gerät aus dem zerdrückten Führerhaus eines Lastzuges befreit werden.

veröffentlicht am 20.12.2018 um 19:07 Uhr
aktualisiert am 20.12.2018 um 20:00 Uhr

Schwerer Lkw-Unfall auf der A 2: Feuerwehrleute mussten einen Mann aus dem zerdrückten Führerhaus befreien. Foto: leo
Leonhard Behmann

Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

LANDKREIS. Erneut hat sich auf Deutschlands wohl gefährlichstem Autobahn-Abschnitt, auf der A 2 zwischen den Anschlussstellen Bad Eilsen und Rehren, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Am Donnerstagnachmittag kurz vor 16 Uhr wurden dort zwei Menschen schwer verletzt; ein Mann musste von Rettungsmannschaften der Feuerwehren Buchholz, Eilsen und Luhden mit schwerem Gerät aus dem zerdrückten Führerhaus eines Lastzuges befreit werden.

Die A 2 ist in den vergangenen Jahren wegen zahlreicher Lkw-Unfälle zu einer traurigen Berühmtheit geworden – häufig waren Todesopfer zu beklagen. Beteiligt waren auch diesmal Lastwagen. Ein 40-Tonner fuhr auf einen Sattelzug auf und schob diesen auf einen weiteren. Die genauen Umstände der Kollision waren bis Redaktionsschluss noch unklar.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover, eine Spezialeinheit zur Spurensicherung und Analyse von schweren Verkehrsunfällen, übernahm die Ermittlungen.

2 Bilder
Rettungshubschrauber „Christoph 4“ startet auf der gesperrten Autobahn. Foto: leo

Nach ersten Informationen wurde ein Unfallopfer mit einem Notarztwagen nach Vehlen zum Klinikum Schaumburg gefahren. Rettungshubschrauber „Christoph 4“ landete auf der in Fahrtrichtung Hannover voll gesperrten Autobahn. Mit der Maschine des Bundesinnenministeriums wurde eine weitere Person nach Hannover zur Medizinischen Hochschule geflogen. Im Einsatz waren des Weiteren Rettungsteams der DRK-Wachen Auetal und Bückeburg sowie das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug aus Rinteln. Nach Ende des Rettungs-Einsatzes öffnete die Autobahnpolizei eine Fahrspur. Sowohl auf der Autobahn als auch auf den Umleitungsstrecken bildeten sich lange Staus.

Erst am 10. Dezember hatte sich auf der A 2 bei Porta Westfalica ein schwerer Lkw-Unfall ereignet. Ein Lastwagen war von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich überschlagen.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare