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Höhenretter entladen Hochregal bei Stücken/Arbeiten könnten bis nächste Woche dauern

Stüken: Unfall hat keine Auswirkungen auf Produktion

RINTELN. Auch am Mittwoch waren Höhenretter der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) im Hochregallager des Metallverarbeitungsunternehmens Stüken an der Alten Todenmanner Straße im Einsatz. Am Dienstag war ein Gabelstapler gegen eine Regalstütze geprallt (wir berichteten). Der Unfall hat keine auch Auswirkungen auf die Produktion der Rintelner Firma, erklärt Nina Hille von der Firma Stüken auf Anfrage dieser Zeitung.

veröffentlicht am 20.03.2019 um 18:16 Uhr
aktualisiert am 21.03.2019 um 16:20 Uhr

Höhenretter seilen sich von einem Kran durch eine Dachluke in die Halle ab. Foto: tol
Leonhard Behmann

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Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite

RINTELN. Auch am Mittwoch sind Höhenretter der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes (THW) im Hochregallager des Metallverarbeitungsunternehmens Stüken an der Alten Todenmanner Straße in Rinteln im Einsatz gewesen. Am Dienstag war ein Gabelstapler gegen eine Regalstütze geprallt (wir berichteten). „Der Unfall hat keine Auswirkungen auf die Produktion der Firma“, erklärt Nina Hille von der Firma Stüken auf Anfrage dieser Zeitung. An die Gegenstände, die in dem Hochregal gelagert waren, komme man zwar nicht auf die Schnelle heran, „das ist aber verkraftbar, wir kommen damit zurecht“, sagt Hille. Seit dem folgenreichen Unfall ist das regal einsturzgefährdet. Der Gabelstapler habe einen der Regalfüße stark beschädigt. „Dadurch hat sich das sehr lange Hochregal verzogen und ist instabil geworden“, erklärt Hille. Glücklicherweise sei nur das eine Regal betroffen.

In dem beschädigten Regal lagern sehr große und schwere Metallgegenstände. Die sperrigen Materialien müssen mit einem großen Autokran geborgen werden. Ein Entladen des Regales in der Halle sei zu riskant. „Wenn das Hochregal von der Seite entladen wird, dann könnte das die Situation vermutlich noch verschlimmern. Möglicherweise könnten andere Regale ebenfalls beschädigt werden“, sagt Hille auf Anfrage.

Bereits gestern waren nicht nur die Höhenrettungsgruppe Schaumburger Land, sondern auch zwei tonnenschwere Autokräne angerückt. Nur durch das geöffnete Dach ließen sich die schweren Metallgegenstände gefahrlos bergen. Dafür seilten sich auch am Mittwoch Höhenretter von einem Kran durch die Decke in die Firmenhalle ab. Mit dem zweiten Autokran werden die gelagerten Materialien aus dem Regal gehoben. Die Arbeiten würden sich schwierig gestalten. „Die Teile, die geborgen werden müssen, sind sehr groß. Und die Dachluke, durch die sie gehoben werden müssen, ist sehr klein“, sagt Hille. Aus diesem Grund müssten die schweren Teile einzeln durch die Decke gehievt werden. „Das kostet Zeit“, sagt Hille.

Erst wenn das gesamte Regal entladen ist, kann die Reparatur des Hochregals beginnen. Wie lange der spektakuläre Großeinsatz andauert, ist nach Angaben des Unternehmens noch unklar. „Möglich ist, dass sich die Arbeiten bis nächste Woche hinziehen werden“, sagt Hille. Wie groß der Schaden ist, konnte das Unternehmen nicht sagen.




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