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Sturm Sabine: Dutzende Polizeieinsätze in ganz Schaumburg

Das ganz große Chaos ist ausgeblieben: Das Sturmtief "Sabine" fegte in der Nacht über Schaumburg und sorgte für allerhand entwurzelte Bäume, fliegende Dachziegel und kleinere Sachschäden. Das ganz große Chaos ist nach derzeitigem Stand allerdings ausgeblieben.

veröffentlicht am 10.02.2020 um 09:18 Uhr
aktualisiert am 10.02.2020 um 10:09 Uhr

Die Rintelner Polizei meldet momentan sieben Einsätze in der Nacht auf Montag, allerdings ohne verletzte Personen und große Sachschäden. So stürzten etwa Altkleidercontainer in der Dauestraße um, in der West-Contrescarpe verfehlte ein Baum nur knapp ein Auto. Eine Mülltonne wurde gegen ein Auto geweht, die Polizei musste jedoch in diesem Fall nicht mehr tun, als die Personendaten aufzunehmen. "Vielleicht haben wir einfach Glück gehabt", sagt Tamara Ehrmanntraut-Riechers von der Polizei Rinteln, "vielleicht haben unsere vorbereitenden Maßnahmen diesmal aber auch gegriffen."

Bereits am Samstagabend lösten sich gegen 19.30 Uhr in der Rintelner Altstadt Dachpfannen von einem Haus im Kapellenwall. Die Feuerwehr war mit einem großen Aufgebot im Einsatz und sperrte die Straße ab.

In Bückeburg gab es laut Polizei etwa 20 Einsätze. Mehr dazu in Kürze.

Die Stadthäger Polizei ist in der Nacht von Sonntag auf Montag zu rund zehn kleineren Einsätzen gerufen worden.

Unter anderem hat sich die Markise der ehemaligen Fleischerei Gattermann an der Marktstraße aus der Verankerung gelöst, einige Baugerüste drohten umzufallen und der Bauzaun an der Breslauerstraße ist von den Böen auf den Gehweg geschoben worden, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Auch an der Grubener Straße vermuteten Anlieger einen umgestürzten Baum, bei dem es sich jedoch nach Polizeiangaben nur um einen großen Asten handelte, der schnell entfernt werden konnte. "Wir haben uns bereits im Vorfeld mit der Feuerwehr abgestimmt, um gut auf das Sturmtief vorbereitet zu sein", erklärt ein Sprecher der Stadthäger Polizei.

Die Feuerwehren im ganzen Landkreis Schaumburg haben gut 65 Einsätze in der Nacht von Sonntag auf Montag gemeistert, teilt Feuerwehrsprecher Sven Geist mit. "Aufgrund der flächendeckenden Warnung waren alle gut vorbereitet", sagt Geist. "Von umgestürzten Bäumen bis maroden Dachziegeln war alles dabei." Zeitweise war die K36/Birkenallee in Wiedenbrügge noch aufgrund umstürzender Bäume gesperrt, die Straßenmeisterei räumte die Fahrbahn später frei.



Aufruf: Wer Fotos von Sturmschäden im Landkreis Schaumburg gemacht hat, sendet diese bitte an sz@szlz.de.




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