weather-image
22°

Großfahndung mit Kräften aus zwei Bundesländern

Supermarkt umstellt und durchsucht

BÜCKEBURG. Sie kamen im Schutz der Dunkelheit und hatten es auf die Zigaretten abgesehen. Einbrecher sind am Freitagmorgen gegen 2 Uhr in den Netto-Markt an der Steinberger Straße eingestiegen.

veröffentlicht am 01.02.2019 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 01.02.2019 um 18:50 Uhr

Mit diesem Brecheisen haben die Täter das Schutzgitter eines Fensters aufgebrochen. Die Unbekannten ließen es am Tatort zurück. Ermittler untersuchen das Werkzeug auf Spuren. Foto: leo
Leonhard Behmann

Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite

Mit brachialer Gewalt hebelten sie mit einem langen Brecheisen (Kuhfuß) ein Schutzgitter aus Metall, das eigentlich solche Einbrüche verhindern soll, auf, um dann das Fenster aufzubrechen. „Die Unbekannten haben im Gebäude einen Behälter für Tabakwaren geknackt und sich anschließend an den Zigarettenvorräten bedient“, sagt Hauptkommissar Matthias Auer.

Die Kriminellen lösten die Alarmanlage aus – das Signal lief bei der Polizei Bückeburg auf und löste einen Großeinsatz aus. Zahlreiche Streifenwagen aus zwei Bundesländern beteiligten sich an einer Ringfahndung. Gleichzeitig fuhren Funkwagen und Beamte der Hundestaffel der Polizei Minden den Tatort an. „Da nicht auszuschließen war, dass sich die Einbrecher noch im Markt befinden, wurde das Gebäude von Polizisten umstellt und durchsucht“, sagt Auer. Die Ermittler hätten Einbruchswerkzeug – unter anderem den sogenannten Kuhfuß – gefunden. Die Täter hatten das Tatwerkzeug auf der überstürzten Flucht zurückgelassen. „Das Werkzeug wurde sichergestellt und wird derzeit mit anderen vorgefundenen Spuren untersucht“, sagt Auer. Die Einbrecher konnten trotz der sofort eingeleiteten Fahndung fliehen. Die Höhe des Schadens sei noch unbekannt, hieß es. Bereits vor wenigen Monaten hatten Täter versucht, in den Netto-Markt einzusteigen. Damals war der Versuch gescheitet. Die Beamten suchen Zeugen. Hinweise nimmt die Polizei Bückeburg unter (0 57 22) 9 59 30 entgegen.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare