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Türnotöffnung, Hund befreit, Keller ausgepumpt und Fehlalarm

„Turbulentes Wochenende“ für die Feuerwehr Bückeburg

BÜCKEBURG. Flächenbrände hat es am Wochenende in Bückeburg keine gegeben. Dafür gab es reichlich andere Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Ein Überblick:

veröffentlicht am 29.07.2019 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 29.07.2019 um 19:20 Uhr

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BÜCKEBURG. Flächenbrände hat es am Wochenende in Bückeburg keine gegeben. Dafür kam es zu etlichen anderen Einsätzen für die Freiwillige Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Ein Überblick:

Samstagabend kurz vor Mitternacht musste die Wehr auf ein Hilfeersuchen der Polizei hin zu einer Türnotöffnung an die Schillerstraße ausrücken – eine Person wurde hinter verschlossener Tür gemeldet. Die leblose Person konnte bei der Erkundung durch ein Fenster gesichtet werden. Dieses Fenster diente auch als Zugangsöffnung für die Feuerwehr. Vor Ort konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Zwei Tanklöschfahrzeuge wurden Samstagmittag zur Unterstützung der Feuerwehr Rinteln bei einem Flächenbrand angefordert. Beide kamen aber nicht zum Einsatz.

Am Sablé-Platz hatte bereits am späten Freitagnachmittag eine Brandmeldeanlage ausgelöst . Der Grund war eine Verrauchung in der unterbrechungsfreien Stromversorgung. Da kein Grund ersichtlich war, blieb es beim Lüften und beim Zurücksetzen der Anlage.

Fast parallel zu der ausgelösten Brandmeldeanlage hatte am Freitagnachmittag eine Waschmaschine für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Die Maschine war von einem Sockel gefallen. Dadurch riss der Frischwasserzuleitungsschlauch ab, und es konnte unbemerkt Wasser austreten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand auf circa 80 Quadratmetern das Wasser fünf Zentimeter hoch im Keller. Ein Fahrstuhl war ebenfalls betroffen. Er musste von der Feuerwehr außer Dienst genommen und stromlos geschaltet werden. Mit einer Tauchpumpe und einem Wassersauger wurde das Wasser aus dem Keller gepumpt.

Während des Einsatzes kam es zu einem medizinischen Notfall. Die Kameraden leisteten Erste Hilfe und betreuten die Person bis zum Eintreffen eines Rettungswagens.

Gut eine Stunde zuvor war die Feuerwehr bei einem Einsatz an einem Verbrauchermarkt am Weinberg gefordert. Dort war ein Hund in einem Fahrzeug eingeschlossen. Die Besitzerin des Tieres hatte gemeldet, dass ihr beim Einräumen des Einkaufs der Fahrzeugschlüssel in den Kofferraum gefallen sei. Beim Schließen der Heckklappe habe sich das Fahrzeug verriegelt. Eigene Bemühungen, den Hund zu befreien, seien gescheitert. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Hund bereits 30 Minuten in dem Fahrzeug eingeschlossen. Mit ihren Werkzeugen konnten die Einsatzkräfte schließlich ein kleines Seitenfenster öffnen und dann eine der Autotüren entriegeln.

Begonnen hatte „das turbulente Wochenende“ um 15 Uhr an der Friedrich-Bach-Straße, als zwei Kameraden mit der Drehleiter an einem Neubau die Aufstellfläche, Rettungswege und eine Anleiterprobe durchführten – damit alles seine Richtigkeit hat, wenn es zu einem Ernstfall kommt.




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