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Täter kommen in der Nacht / Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Umweltstraftat – Reifen auf Wiese abgekippt

NORDHOLZ/MEINSEN. Erneut haben Unbekannte Altreifen ins Grüne gekippt. Diesmal sogar in einem Naturschutzgebiet – in der Bückeburger Niederung. Die Täter müssen nach ersten Ermittlungen der Polizei im Schutz der Dunkelheit bis zu 100 Reifen abgeladen haben – offenbar in der Nacht zu Mittwoch.

veröffentlicht am 15.04.2021 um 16:24 Uhr
aktualisiert am 15.04.2021 um 18:40 Uhr

Leonhard Behmann

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Redakteur zur Autorenseite

Die Reifen wurden auf eine Wiese zwischen Nordholz und Meinsen südlich der Kreisstraße 1 (Riehestraße) gefunden. Polizisten sicherten Spuren und haben Ermittlungen wegen einer Umweltstraftat aufgenommen. Der Fall reiht sich ein in eine ungewöhnliche Häufung ähnlicher Fälle. Ende 2019 waren innerhalb kürzester Zeit in Bückeburg, Rinteln, im Auetal, in Hessisch Oldendorf und in den angrenzenden Regionen von Nordrhein-Westfalen Tausende Reifen abgekippt worden. Danach gab es immer wieder ähnliche Fälle in Bückeburg. Insbesondere im Bereich des Schaumburger Waldes und bei Meinsen. Hier waren zuletzt bei Nacht und Nebel etwa 150 Altreifen in der Feldmark in der Nähe des Mittellandkanals bei Meinsen illegal entsorgt worden. Auch unter einer Autobahnbrücke bei Bad Eilsen waren in den letzten Wochen zweimal Altreifen abgeladen worden. Der Stadt Bückeburg entstehen jährlich für die Abfallentsorgung Kosten, die in die Tausende gehen.

Die Polizei sucht Zeugen zu dem jüngsten Fall. Hinweise nimmt das Kommissariat unter der Rufnummer (05722) 9 59 30 entgegen.




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