weather-image
27°

Polizei: Schiff prallte gegen Kanalböschung / Spezialtaucher verschließen mehrere Lecks im Bug / Peilschiff im Einsatz

„Unachtsamkeit“ löst Havarie aus

BÜCKEBURG. Nach der Havarie auf dem Mittellandkanal in der Nähe von Rusbend (wir berichteten) hat die Wasserschutzpolizei Hannover das 80 Meter lange mit Kunstdünger beladene Frachtschiff „St. Michael“ mit Heimathafen Papenburg vorübergehend an die Kette gelegt. „Dem Schiffsführer wurde die Weiterfahrt untersagt, bis feststeht, dass von dem beschädigten Motorschiff keine Gefahr mehr ausgeht“, erklärt der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Minden, Henning Buchholz. Das WSA ist die in solchen Fällen zuständige sogenannte Strompolizei.

veröffentlicht am 30.11.2018 um 13:24 Uhr
aktualisiert am 30.11.2018 um 14:50 Uhr

Die „St. Michael“ ist an die Kette gelegt und darf erst weiter fahren, wenn die Schäden beseitigt sind. Am Freitagmittag konnten die Ölschlängel entfernt werden, die „Alpe“ hatte zuvor den Kanal auf Schäden am Deckwerk kontrolliert. Foto: leo
Leonhard Behmann

Autor

Leonhard Behmann Volontär zur Autorenseite



Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige