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Unfall auf A2 mit Schwerstverletztem: Fahrer aus Lkw geschleudert

PORTA WESTFALICA.  Auf der Autobahn A2 hat sich am Donnerstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Klein-Lkw war auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Bielefeld geflogen werden.

veröffentlicht am 08.05.2020 um 09:44 Uhr
aktualisiert am 08.05.2020 um 10:44 Uhr

Am Donnerstag (7. Mai) ereignete sich  gegen 21 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Ein Klein-Lkw war auf einen Sattelzug aufgefahren. Der Fahrer des Kleinlasters wurde dabei aus seinem Fahrzeug geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen.

 Die Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica wurde um 20.57 Uhr mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall, eingeklemmte Person" alarmiert. Die Unfallstelle lag in der Nähe des Ahmserortes, auf Höhe des ehemaligen Rastplatzes "Rotenbrink". Der genaue Unfallhergang ist nicht bekannt. Beteiligt waren ein Kleinlaster und zwei Lkw, alle mit polnischen Kennzeichen.

Der Kleinlaster war mit der Fahrerseite auf der hinteren rechten Seite eines Sattelzuges eingeschlagen. Der Einschlag war so massiv, dass das Führerhaus und die Ladefläche des Kleinlasters auf- beziehungsweise abgerissen und stark deformiert wurden. Der Fahrer des Kleinlasters ist bei dem Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Dann rollte das Unfallfahrzeug auf der Gefällstrecke noch etwa 100 bis 150 Meter weiter und kam neben dem Sattelzug zum stehen. Ein weiterer Sattelzug wies ebenfalls Beschädigungen am Auflieger auf und stand ein paar Meter weiter.

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Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

 Mit Rettungshubschrauber in Bielefelder Klinik

Der Fahrer des Kleinlasters erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Bei Eintreffen der Rettungskräfte wurde er durch Ersthelfer versorgt, darunter eine Ärztin welche zufällig vor Ort war. Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die Versorgung, ein Rettungshubschrauber wurde angefordert. Christoph Westfalen aus Greven landete vor der Unfallstelle auf der Autobahn und übernahm den Schwerstverletzten. Er wurde ins Krankenhaus nach Bielefeld geflogen.

 Das Trümmerfeld zog sich ungefähr 100 bis 150 Meter über alle Fahrbahnen, darunter Teile des Führerhauses und der Ladung. Die Ladung des Kleinlasters bestand aus Vliesrollen. In einem der Sattelzüge befand sich eine, in dem anderen zwei Personen. Einer der Fahrer hatte einen Schock erlitten und wurde rettungsdienstlich versorgt. Er musste aber nicht ins Krankenhaus und verblieb bei seinem Fahrzeug an der Unfallstelle.

 Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, dazu wurde ein Löschangriff vorbereitet. Der Rettungsdienst wurde bei der Arbeit unterstützt, die Umgebung der Unfallstelle wurde nach möglichen weiteren Verletzten abgesucht. Auslaufende Betriebsmittel wurden mit Bindemitteln abgestreut, die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet. Der Landeplatz des Hubschraubers wurde ebenfalls abgesichert. Während der laufenden Rettungsarbeiten wurden Kinder in einen Fahrzeug sowie ein Hund betreut, die Angehörigen waren als Ersthelfer an der Unfallstelle - glücklicherweise aber nicht selbst betroffen. Alle Ersthelfer konnten nach Abschluss der Rettungsarbeiten weiterfahren.

 Autobahn voll gesperrt

Die Autobahn musste während der Rettungsarbeiten in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden, der gestaute Verkehr zwischen der Unfallstelle und der Anschlusstelle Bad Eilsen  wurde nach Abschluss der Rettungsarbeiten auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt. Gegen Mitternacht dauert die Unfallaufnahme noch an, zwei Löschgruppen waren zur Ausleuchtung und Unterstützung der Polizei noch vor Ort.

 

 

 




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