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UPDATE: 48-Jähriger bei Stüken durch Sturz schwer verletzt

RINTELN. Vermutlich hat ein Fehltritt dazu geführt, dass ein Arbeiter im gerade entstehenden neuen Hochregal der Firma Stüken abgestürzt ist und heute gegen 11 Uhr einen Großeinsatz von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst hat.

veröffentlicht am 27.03.2019 um 11:25 Uhr
aktualisiert am 27.03.2019 um 18:01 Uhr

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Kerstin Lange

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Kerstin Lange Redakteurin zur Autorenseite
Der 48-Jährige hat, nach Auskunft der Polizei, am Mittwochvormittag auf der obersten Ebene des Hochregals, in etwa acht Metern Höhe, gearbeitet. Von dort sei er durch eine Öffnung gestürzt, zum Glück aber nur bis zur nächsten Ebene, also etwa zwei Meter tief. Bei dem Sturz hat sich der Arbeiter schwer verletzt. Das Notarztteam alarmierte die Feuerwehr Rinteln, die mit mehreren Fahrzeugen, unter anderem mit der Drehleiter, anrückten. Zur Unterstützung wurden das THW Rinteln und die Schaumburger Höhenretter von der Feuerwehr Bückeburg angefordert, denn der Verletzte musste aus etwa sechs Metern Höhe gerettet werden.

Nachdem sich der Notarzt einen ersten Eindruck von den Verletzungen des 48-Jährigen gemacht hatte, forderte er den Rettungshubschrauber „Christoph 4“ an, der hinter dem Firmengebäude auf einer Wiese landete.

Der Verletzte wurde aus sicher vom Hochregal abgeseilt und konnte dann notärztlich versorgt werden. Mit dem Hubschrauber wurde er in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Der 48-Jährige ist schwer verletzt, war aber bei Bewusstsein.

„Der Mann war vorschriftsmäßig gesichert und hat einen Helm getragen“, sagte Stüken-Geschäftsführer Dr. Hubert Schmidt gegenüber dieser Zeitung. Die Sicherung habe allerdings bei der geringen Fallhöhe nicht perfekt gegriffen.

5 Bilder

„Der Arbeiter war mit der Montage der Förderung beschäftigt und wahrscheinlich hat dabei ein Fehltritt zu dem Absturz geführt und dann ist er wohl noch unglücklich gestürzt“, vermutet Schmidt. Er sei aber froh, dass nichts Schlimmeres passiert sei.

„Eine Baustelle birgt immer Risiken“, weiß Schmidt. „Wir bemühen uns, alles zu tun, um Unfälle zu vermeiden, aber man kann einfach nicht alles ausschließen.“

Der Unfall ist in der Halle geschehen, in der kürzlich noch das Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold, unter der Leitung von Wolfgang Westphal, für ein einmaliges Konzert sorgt hatte. Inzwischen steht dort das neue Hochregal und wird mit den Förderungen ausgestattet.

Erst vor einer Woche hatte es bei Firma Stüken einen Unfall gegeben. Ein Gabelstaplerfahrer war in einer anderen Halle gegen ein Regalteil gefahren und dieses drohte einzustürzen (wir berichteten). Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand.

Hubschrauber im Anflug




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