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15000 Volt Spannung verhinderten Löschung mit Wasser oder Schaum

Update: Feuer am Gymnasium Adolfinum: Schule evakuiert

BÜCKEBURG. Großalarm am Gymnasium Adolfinum. Ein Umspannungskasten der Photovoltaikanlage war am frühen Nachmittag in Brand geraten. Die Alarmanlage löste aus. Die gesamte Schule wurde komplett geräumt. Niemand kam zu Schaden. „Die Räumung hat so geklappt, wie es sein soll“, sagte Direktor Michael Pawel. Die siebte und achte Stunde fiel aus, zur neunten und zehnten mussten die Schüler wieder zurück.

veröffentlicht am 17.09.2020 um 14:16 Uhr
aktualisiert am 17.09.2020 um 15:09 Uhr

Entdeckt worden war der schmorende Stromkasten im Außenbereich auf der Südseite der Schule gegen 13.45 Uhr. Ein Handwerker hatte schwarzen Qualm aufsteigen sehen, außerdem tropfte es aus dem Kasten auf den Boden. Er alarmierte umgehend Feuerwehr und Schule. Die Schule löste die Alarmanlage aus, mit der alle zum umgehenden Verlassen der Schule aufgefordert wurden. Die Feuerwehr Bückeburg-Stadt rückte umgehend mit beiden Löschzügen aus – so wie bei der Größe des Objektes Vorschrift. Vor Ort stellte sich dann schnell die Ursache des Alarms heraus.

Auf ein Vorgehen mit Wasser oder auch Schaum wurde verzichtet, da der Kasten noch unter Strom stand. Bis zu 15 000 Volt sollen darauf gelegen haben, hieß es vor Ort. Der Betreiber der Anlage wurde alarmiert, der umgehend mit Monteuren vor Ort war, die den Kasten vom Netz trennten. Zeitgleich sprühte die Feuerwehr einige CO2-Stöße in den Kasten. Die Feuerwehr konnte einrücken. Die Polizei geht eindeutig von einem technischen Defekt aus. rc




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