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Nicht lebensgefährlich verletzt

UPDATE: Frau stürzt in Felsspalte: Rettungseinsatz am Hohenstein

HOHENSTEIN. Zur Zeit läuft am Hohenstein bei Hessisch Oldendorf ein Rettungseinsatz. Kräfte von Feuerwehr, THW und auch von der Polizei sind im Einsatz.

veröffentlicht am 21.05.2020 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 22.05.2020 um 09:45 Uhr

HOHENSTEIN. Am Hohenstein bei Hessisch Oldendorf ist am Donnerstagvormittag eine Frau aus dem Raum Hannover etwa 12 Meter tief in eine Felsspalte gerutscht und zog sich dabei diverse Knochenbrüche zu, Lebensgefahr bestand aber nicht, so Polizeihauptkommissar Stefan Ketelhut. Zusammen mit ihrem Ehemann hatte sie eine Wanderung zu den Klippen unternommen ist aus unbekannten Gründen den Hang hinunter gestürzt.

Vor Ort konnte sich der Einsatzleiter Tobias Ebbighausen davon überzeugen, dass eine weibliche Person in eine ca. 12 m tiefe Spalte abgestürzt war und dort verletzt lag.

Zum Einsatzort wurden gerufen die Freiwilligen Feuerwehren Zersen, Barksen, Wickbolsen, das Team Absturzsicherung und Team ELW. Die Höhenrettungsgruppe der Kreisfeuerwehr Schaumburg wurde parallel alarmiert. Da diese einen weiteren Anfahrtsweg hatte, hat die Absturzsicherung aus Hessisch Oldendorf erste Vorbereitungen getroffen, um die Person zu erreichen.

In der Zwischenzeit landete der Rettungshubschrauber im Bereich der Pappmühle und der Notarzt wurde mit einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht, wo auch bereits ein RTW vor Ort war.

Ziemlich schnell war ein Freiwilliger von der Schaumburger Höhenrettung vor Ort und konnte sich zur verletzen Person vorarbeiten und durch seine rettungsdienstliche Ausbildung die Erstversorgung und Betreuung vornehmen. Die in der Zwischenzeit eingetroffenen Höhenretter konnten mit der Rettung der Person beginnen und diese anschliessend an den Rettungsdienst übergeben. Nach der Bergung wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen.

Die Zugänge zum Einsatzort wurde großflächig abgesperrt, um die Schaulustigen von der Einsatzstelle fernzuhalten. Insgesamt waren 72 Kräfte von der Feuerwehr am Einsatz beteiligt.

Bericht: Team Presse Hessisch Oldendorf/jtn/mld




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