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Bagger beschädigt Hausanschluss

UPDATE: Gasleck: Grundschule Exten zeitweise evakuiert

EXTEN. Bei Straßenbauarbeiten in der Straße Hinter den Höfen ist am Donnerstagmittag ein Gashausanschluss von einem Bagger beschädigt worden. Als Reaktion wurden nicht nur die betroffenen Häuser, sondern auch die Grundschule Exten evakuiert.

veröffentlicht am 10.09.2020 um 12:49 Uhr
aktualisiert am 10.09.2020 um 17:38 Uhr

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EXTEN. Auf einmal musste alles ganz schnell gehen. Innerhalb von nur fünf Minuten evakuierte die Feuerwehr 133 Schüler aus der Grundschule Exten. Das Szenario werde laut Schulleiterin Barbara Hoth jährlich geprobt. Im Ernstfall hat alles funktioniert – innerhalb von 45 Minuten waren alle wieder in ihrem Klassenraum. Doch was war passiert?

Bei Straßenbauarbeiten hat ein Bagger in der Straße Vor den Höfen gestern Mittag einen Gashausanschluss beschädigt. Genauer gesagt handelt es sich um das Nachbarhaus der Grundschule mit der Hausnummer 8. Die Stadtwerke klemmten den Anschluss provisorisch ab und behoben den Schaden im Verlauf des Nachmittags.

Zuvor führte die Feuerwehr Messungen durch, um eine Belastung durch das Gas auszuschließen. Nachdem sich das Gas verflüchtigt hatte, kehrten die Schüler wieder in die Klassenräume zurück. Während des Einsatzes sperrten Polizei und Feuerwehr die Straße von der Feuerwache Exten bis zur Einmündung in die Mittelstraße. Gegen 12.45 Uhr hoben die Einsatzkräfte die Sperrung wieder auf. Stadtbrandmeister Tim Schinz zum Verlauf des Einsatzes: „Unsere Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, den Bereich abzusperren. Den Rest haben dann die Kollegen von den Stadtwerken übernommen.“ Neben der Polizei und der Feuerwehr Rinteln waren auch die Ortsfeuerwehren Krankenhagen, Steinbergen, Möllenbeck, Wennenkamp und Unter der Schaumburg im Einsatz. Die Räumungen und der ganze Einsatzhergang verliefen ruhig. Verletzt wurde niemand.

Schulleiterin Hoth spricht sowohl Feuerwehr als auch Polizei ihr Lob aus: „Der Ablauf war einfach super. Es gab klare Anweisungen, sodass jeder genau wusste, was zu tun ist.“ Hoth betonte noch einmal, wie wichtig regelmäßige Übungen sind: „Wir trainieren den Ernstfall einmal pro Jahr. Teilweise mit der Feuerwehr, teilweise ohne. Es ist gut zu wissen, dass im Notfall alles so läuft, wie es sein sollte.“




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