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Update II: Lage auf dem Schiff im Griff

BÜCKEBURG. Im Hafen Rusbend drohte am Donnerstagmittag, ein mit Kunstdünger beladendes Binnenschiff zu sinken. Die Feuerwehr war im Einsatz und pumpte das ins Vorschiff eingedrungene Wasser ab. Die Ladung, rund 1000 Tonnen Kunstdünger, war von dem Wassereinbruch nicht gefährdet.

veröffentlicht am 29.11.2018 um 12:57 Uhr
aktualisiert am 29.11.2018 um 15:32 Uhr

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Autor

Fabian Hahn Reporter
Am Nachmittag gelang es der Feuerwehr, das Leck im Bugbereich abzudichten. Die Tauchergruppe der Feuerwehr Petershagen war vor Ort, kam aber nicht zum Einsatz.Der Binnenschiffer hatte während der Fahrt das eindringende Wasser bemerkt und die „St. Michael“ auf der Nordseite des Mittellandkanals am Hafen Busbend angelegt. Als die Feuerwehren aus Rusbend, Meinsen-Warber-Achum, Bückeburg-Stadt und die Eveser mit ihrem Boot vor Ort eintrafen, war der Schiffsname schon fast unter Wasser. Mit einer Hochleistungspumpe, die 800 Liter die Minute abgepumpt, gelang es den Wehren, das Sinken des Schiffs zu verhindern. 60 Zentimeter hoch stand das Wasser in der Kajüte des Vorschiffs.Im Bereich des Bugs konnte bei der anschließenden Untersuchung ein Leck ausgemacht werden. Es konnte am Nachmittag abgedichtet werden. Die Wehren musste eine geringe Menge ausgetretenes Öls von der Wasseroberfläche absaugen. Wo und wann das Leck entstanden ist, dazu konnte der Kapitän keine Angaben machen.
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