weather-image
23°

Seit Freitag verschwunden

UPDATE: Suche nach 18-Jährigem an Weser geht weiter

MINDEN. Der vermisste 18-jährige Taiwanese bleibt weiterhin verschwunden. Wie die Polizei auf Anfrage des Mindener Tageblatts (MT) berichtet, sei der junge Mann, der am Freitag in der Weser schwimmen gegangen und dann vermutlich abgetrieben war, bislang nicht gefunden worden.

veröffentlicht am 09.06.2019 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 10.06.2019 um 16:58 Uhr

Die Suchhunde sind in der Lage, von einem Boot aus Spuren aufzunehmen. Foto: MT/Nadine Schwan

MINDEN. Ein 18-jähriger Taiwanese wird seit Freitag in Minden vermisst. Wie die Polizei berichtet, sei der junge Mann, der am Freitag in der Weser schwimmen gegangen und dann vermutlich abgetrieben wurde, bislang nicht gefunden worden. Die Suche soll aber auch in den nächsten Tagen fortgeführt werden.

Der 18-Jährige hielt sich als Mitglied einer rund 60-köpfigen internationalen Gruppe von Austauschschülern zu einem Zeltlager an der Weser in Minden auf. Als er am frühen Abend zum Schwimmen ins Wasser gegangen war, trieb er plötzlich ab. Trotz sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen gelang es nicht, den jungen Mann aus dem Wasser zu retten.

Bei der Suche nach dem 18-Jährigen hatten am Samstag speziell ausgebildete Suchhunde an mehreren Stellen angeschlagen, Taucher waren jedoch auf keine Spur des Taiwanesen gestoßen.

Die Einsatzkräfte durchkämmten die Uferbereiche zwischen Minden und Petershagen von Land aus und versuchten unter anderem mit zwei Sonarbooten der Feuerwehr, einen Hinweis auf den Verbleib des 18-Jährigen zu erlangen. Kräfte der Feuerwehr überprüften außerdem das Wehr in Petershagen sowie eine Pumpstation in Minden. Die Besatzung eines Polizeihubschraubers aus Düsseldorf flog zwischendurch im Suchgebiet über die Weser, um aus der Luft nach dem Vermissten Ausschau zu halten.

Am Sonntagmittag wurde die Promenade für etwa zwei Stunden abgesperrt, um den Eltern und weiteren Personen die Gelegenheit zu geben, am Ort des Geschehens ein buddhistisches Ritual zu Ehren des 18-Jährigen durchzuführen. Die Eltern waren am Vormittag in Minden eingetroffen. Gegen 15 Uhr hob die Polizei die Sperrung wieder auf.

Anders als am Freitag hatte es diesmal keine Probleme mit Schaulustigen gegeben. Am Freitag hatten etwa 90 Personen von der Weserbrücke aus die Rettungsarbeiten für einen 38-jährigen Mann verfolgt, der vermutlich von der Brücke auf die Schlagde gesprungen war. Später dann verfolgten Dutzende die Suchaktion nach dem jungen Mann. In beiden Fällen behinderten einige dabei den Verkehr. Offenbar wurden dabei auch Film- und Fotoaufnahmen erstellt. Die Suche wird fortgesetzt. MT




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare