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85.000 Euro Sachschaden

Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall auf A2

BAD EILSEN/VELTHEIM. Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Bad Eilsen und Veltheim ein Verkehrsunfall, bei dem sich eine Person leicht und eine Person schwer verletzte. Der Sachschaden war enorm:

veröffentlicht am 29.11.2019 um 10:08 Uhr
aktualisiert am 29.11.2019 um 12:18 Uhr

BAD EILSEN/VELTHEIM. Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Bad Eilsen und Veltheim ein Verkehrsunfall, bei dem sich eine Person leicht und eine Person schwer verletzte.

Ein 37-jähriger Mazda-Fahrer aus Dortmund befuhr gegen 21.40 Uhr den linken von drei vorhandenen Fahrstreifen. Auf der regennassen Fahrbahn kam er nach links ab und prallte gegen die dortige Mittelschutzleitplanke aus Beton. Von hier aus schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn. Zeitgleich fuhr auf dem rechten Fahrstreifen ein 53-jähriger Sattelzug-Fahrer aus Hannover. Er versuchte durch Bremsen und Ausweichen nach rechts einen Zusammenstoß zu verhindern. Trotzdem kollidierte der Pkw mit der Front und der rechten Seite der Zugmaschine.

Nach der Kollision kam der Sattelzug im Bereich des Grünstreifens rechts neben der Fahrbahn zum Stehen. Der Pkw schleuderte bis in die Böschung, die sich rechtsseitig neben dem Grünstreifen befindet. Der 37-jährige Pkw-Fahrer verletzte sich leicht. Seine 60-jährige Mutter aus Polen, die auf dem Beifahrersitz saß, verletzte sich schwer.

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Zur Rettung und Befreiung wurde die Ortsfeuerwehr Rinteln alarmiert. Ortsbrandmeister Thomas Blaue war mit 30 Feuerwehrleuten zur Hilfeleistung angerückt. Die Unfallstelle wurde ausgeleuchtet. Zunächst mussten ein paar kleinere Bäume gefällt werden, damit die Einsatzkräfte besser an das Fahrzeug herankamen. Danach verschaffte sich die Feuerwehr über die Fahrerseite einen Zugang zum Innenraum. Der Fahrer war rasch befreit und wurde anschließend im Rettungswagen versorgt. Die Befreiung der Beifahrerin gestaltete sich weitaus schwieriger. Notärztin und Rettungsassistenten begleiteten die patientenschonende Rettung, da Verletzungen der Wirbel nicht auszuschließen waren. Nach mehreren Minuten konnte die Verletzte auf eine Rettungsbrett gelegt werden und dann von vielen Helfern aus dem Auto gehoben und die Böschung herunter getragen werden.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Insgesamt wird der Sach- und Flurschaden auf circa 85.000 Euro geschätzt. Während der zweistündigen Unfallaufnahme lief der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Es bildete sich ein Rückstau von etwa einem Kilometer.




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