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Röcker Feuerwehrkameraden lassen arbeitsreiches Jahr Revue passieren

1400 Stunden Eigenleistung für den Anbau

Röcke. Der Anbau am Feuerwehrhaus und die Jubiläumsfeier zum 75-jährigen Bestehen haben der Feuerwehr Röcke – zusätzlich zu zwölf Einsätzen – zu einem Jahr voller Abwechselungen verholfen. „Hinter uns liegt eine ereignis- und arbeitsreiche Zeit“, resümierte Ortsbrandmeister André Broisch während der Hauptversammlung im Feuerwehrhaus.

veröffentlicht am 21.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:31 Uhr

Bei den Einsätzen verzeichneten die Röcker Kameraden drei Brände und drei technische Hilfsleistungen aber auch vier Fehl- und zwei Unfugalarme. Erfreulich aus Sicht der Aktiven war die Erkenntnis, dass einer der Verursacher einer Unfugalarmierung zwischenzeitlich von der Polizei ermittelt werden konnte. „Der leistet zurzeit 200 Sozialstunden ab“, wusste ein Versammlungsteilnehmer zu berichten.

Das Projekt „Anbau“ war im April 2011 in Angriff genommen worden. Die Arbeiten zogen sich länger hin als zunächst erwartet und wurden erst im Oktober 2012 größtenteils abgeschlossen. „Beachtlich finde ich, mit welchem Eifer die Kameraden bei der Sache waren, gerade auch die jüngeren, die unter der Woche Stahl geflochten, Steine geschleppt und Kies geschippt haben“, erläuterte Broisch. Schlussendlich hätten 1400 Stunden Eigenleistung zu Buche gestanden.

Das gemeinsam mit den Eveser Blauröcken organisierte Jubiläum stand im Juni auf dem Programm. Eine Kranzniederlegung, die Aufnahme von Gruppenfotos, die Ernennung von Heinz Wehrmann zum Ehrenmitglied, ein mit vielen Gästen gefeierter Kommers, die Wettbewerbe der Stadtjugendfeuerwehren samt Fahrzeug- und Geräteausstellung sowie ein Tanz- und Partyabend bildeten die Schwerpunkte der dreitägigen Veranstaltung. „Das Katerfrühstück mit mehr als 100 Gästen bildete den Schlusspunkt des gelungenen Festes“, rief der Ortsbrandmeister in Erinnerung.

Überdies engagierten sich die Röcker im Rahmen des Jubiläums des Bückeburger Technischen Hilfswerkes, bei der Einweihung der Streuobstwiese an der Grundschule Evesen und beim Pokalschießen der örtlichen Vereine. Am Ostersamstag wurde gemeinsam mit dem Rott „Röcke hoch“ das Osterfeuer ausgerichtet, während des Stadtzeltlagers der Jugendfeuerwehren vielfältige Unterstützungsarbeit geleistet und im Laufe des Jahres zusätzlich zum regulären Übungsdienst dreimal mit dem Zug West sowie viermal mit dem zweiten Zug des Kreisfeuerwehrbereichs Süd geübt.

Ortsbürgermeister Horst Schwarze lobte das Engagement der Röcker Kameraden als „beispielhaft“. „Davor ziehe ich als ausgebildeter Handwerker meinen Hut“, betonte Schwarze mit Blick auf den Anbau.

Stadtbrandmeister Marko Bruckmann machte auf die Diskrepanz zwischen dem Beliebtheitsgrad der Feuerwehr in der Öffentlichkeit (96 Prozent) und des tatsächlichen Mitmachens der Bevölkerung aufmerksam. „Das ist für mich unverständlich“, sagte Bruckmann.

Aus dem Kreis der gegenwärtig 166 Mitglieder (davon 33 „Aktive“) wurden Uwe Kemker (50 Jahre) und Karl Köcher (40 Jahre) sowie Miriam Broisch, Peter Davidovic, Jürgen Grevenstein und Matthias Kohrs (jeweils 25 Jahre) für langjährige Mitgliedschaften geehrt. Hauptlöschmeister André Davidovic erhielt das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Dienste im Feuerlöschwesen. Beförderungen: Niels Brinkmann zum Feuerwehrmann; Julia Heinzel, Lucas Wehrmann, Marvin Hiekel, Jelle Dorenbos und Dominik Brunst zur/zum Oberfeuerwehrfrau/-mann; Manuel Steckel zum Hauptfeuerwehrmann und Michael Jäpel zum Oberlöschmeister. bus

Michael Jäpel (v.l.), Lucas Wehrmann, Dominik Brunst, Niels Brinkmann, Jelle Dorenbos, Julia Heinzel und Marvin Hiekel werden befördert. bus




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