weather-image
21°
×

Verein für Wirtschaftsförderung Obernkirchen: Viel Arbeit in 2008

8000 Hefte werben für die Bergstadt

Obernkirchen (rnk). Der Jahresrückblick zeigte es deutlich: Über Mangel an Arbeit konnten die Mitglieder des Vereins für Wirtschaftsförderung nicht klagen. So wurde zum sechsten Mal der Wettbewerb „Obernkirchen blüht auf“ durchgeführt, zu dem im letzten Jahr 93 Gärten gemeldet wurden und jeder einzelne Garten – Ehrensache – wurde besucht, besichtigt und bewertet. 22 Gartenbesitzer wurden dann eingeladen, aus dieser Gruppe wurde der Hauptgewinner ausgelost, der mit Begleitung drei Tage nach Dresden fahren darf.

veröffentlicht am 25.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 18:22 Uhr

Über 40 Pflanzschalen wurden außerdem aufgestellt und verschönern das Stadtbild, und weil 2008 das große Jubiläum mit der Partnerstadt la Flèche gefeiert wurde, gab es einen Willkommensgruß der besonderen Art für die Gäste: Stiefmütterchen in den Farben blau, weiß und rot begrüßten die französische Delegation. „Die fand das toll“, zog Wirtschaftsförderer und Vorsitzender Joachim Gotthardt auf der Jahreshauptversammlung Bilanz.

Gepflanzt wurde auch am Kreisel am ehemaligen Lidl: Frühjahrszwiebeln, Narzissen und Krokusse, das Ergebnis solle in einigen Wochen sichtbar leuchten.

Auch bei der Gestaltung der Friedrich-Ebert-Straße, der Fußgängerzone der Stadt, sprach der Verein in der letzten Instanz ein gewichtiges Wort mit. Vorgeschlagen wurde, die Rondelle von den schwer zu pflegenden und zu selten beschnittenen Rosen zu befreien, stattdessen gibt es Rasen – als Übergangslösung, bis etwas besseres gefunden wird. Zwei Steintröge sollen vor der Bücherei aufgestellt, an einzelnen Häusern sollen Bepflanzungen vorgenommen werden.

Naturgemäß erfreut zeigten sich die Mitglieder über das neue Parkleitsystem, auch die Aufstellung von fünf Dog-Stationen wurde begrüßt. Zwar ist die Resonanz der Hundehalter noch nicht so, wie es sein könnte, aber der Verein und auch die Stadt wollen noch ein bisschen abwarten, ehe Bilanz gezogen wird. Dass die versuchsweise Öffnung der Friedrich-Ebert-Straße für den Verkehr abgelehnt wurde, damit konnte Gotthardt leben, schließlich gelten in einer Demokratie Mehrheitsentscheidungen. Weniger gut fand er, dass sich im Vorfeld Politiker zu Wort meldeten und aus seiner Sicht „eine gute Sache zerredet“ haben.

Der Adventsmarkt war gut besucht, die Anbindung an den Weihnachtsbasar im Stift ist sinnvoll, zudem spielte das Wetter mit – auf dem Kirchplatz war es voll.

8000 Exemplare sollen in diesem Jahr vom OK-Heft gedruckt werden, von denen über 6000 in Obernkirchen, den Ortsteilen, sowie in Rolfshagen und Liekwegen verteilt werden sollen. Der Verein für Wirtschaftsförderung rechnet mit gut 50 teilnehmenden Geschäften, die sich im Heft mit ihrem Angebot präsentieren und die Stadt von ihrer besten Einkaufsseite zeigen wollen. Bei der diesjährigen Aktion können Händler flexibler reagieren und können ihre Angebote über den Verein auch ins Netz stellen lassen.

Auch konnten sich die Mitglieder auf der Versammlung viele Termine notieren. Vom 13. bis 16. März ist Frühjahrsmarkt, am 14. und 15 März ist das Bau- und Energieforum, am 24. Mai startet um 10.30 Uhr die Oldtimer-Rallye, vom 19. bis 22. Juni wird Schützenfest gefeiert, vom 14. bis 16. August ist Beach-Volleyballturnier mit einem auf dem Marktplatz integrierten Spielfest, am 24. August sind Steinbildhauer aus aller Welt beim Internationalen Bildhauersymposion zu Gast, am 19. September wird Oktoberfest gefeiert und vom 9. bis 12. Oktober ist Barbarossamarkt. Der Adventsmarkt am 1. Advent beschließt den bunten Reigen der Bergstädter Veranstaltungen.

Merken sollten sich die Mitglieder den 24. März. Hans-Günther Lemke wird ab 19 Uhr bei der BKK über „Mehr Umsatz und Erfolg durch optimale Kundenorientierung“ sprechen. Für Mitglieder ist der Vortrag umsonst, ansonsten kostet die Teilnahme 25 Euro. Es könnte sich lohnen: Lemke wohnt in Porta Westfalica, Obernkirchen dürfte daher kein Neuland für ihn sein.

„Obernkirchen blüht auf“: Die Jury besucht jeden gemeldeten Garten – und schaut sich auch in der Innenstadt um.

Foto: Archiv/rnk




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige