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Werkfeuerwehr der Lebenshilfe

Ehrenmedaille für Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meier

RINTELN. Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meier ist im Rahmen der Jahresversammlung der Lebenshilfe-Werkfeuerwehr mit der Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet worden.

veröffentlicht am 09.03.2017 um 17:50 Uhr

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote (li.) hatte mit der Großen Ehrenmedaille eine der höchsten Auszeichnungen des Deutschen Feuerwehrverbandes für Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meier mitgebracht. Foto: who
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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RINTELN. Lebenshilfe-Geschäftsführer Herbert Meier war selber offensichtlich am meisten überrascht von der unerwarteten Auszeichnung, zu der Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote nach seinem Grußwort anlässlich der Jahresversammlung der Werkfeuerwehr der Lebenshilfe ansetzte. Mit der Ehrenmedaille hatte Grote für ihn eine der höchsten Auszeichnungen mitgebracht, die der Deutsche Feuerwehrverband zu vergeben hat.

Herbert Meier (1968 in die Feuerwehr als solche eingetreten und Gründer der Lebenshilfe-Werkfeuerwehr) sei „ein Mann der Feuerwehr lebt“, sagte Grote. Meier habe „das Feuerwehr-Gen durch und durch“. Nach dieser kurzen Laudatio ließ der Kreisbrandmeister den völlig überraschten Geehrten zurück. „Ich bin sprachlos“, konnte Meier nur entgegnen, der bekannt dafür ist, dass er keine Antwort schuldig bleibt und um kein Wort verlegen ist. Die Werkfeuerwehr der Lebenshilfe Rinteln verfügt aktuell über 48 Einsatzkräfte, 40 Männer und acht Frauen. 33 von ihnen sind ausgebildete Atemschutzgeräteträger (zurzeit 13 diensttauglich).

Mit einem „Dank für die große Hilfe der Lebenshilfe-Werkfeuerwehr für die Feuerwehren in der Stadt Rinteln“ würdigte Bürgermeister Thomas Priemer die Rolle für den Brandschutz im Stadtgebiet, welche die Werkfeuerwehr an der Waldkaterallee ausfüllt. Darüber hinaus sei die Lebenshilfe Rinteln heute „ein bedeutender Arbeitgeber in der Stadt Rinteln“. Und nur Gutes war es, was die offiziellen Gäste über die Lebenshilfe-Werkfeuerwehr in ihren Grußworten zu sagen hatten. Sie „ist für uns kein Wettbewerber, kein Ersatz, sondern eine große Hilfe“, setzte Rainer Kuhlmann, stellvertretender Ortsbrandmeister für die Schwerpunktfeuerwehr Rinteln, seine Marke der Wertschätzung.

Er sei ganz besonders „beeindruckt von der Harmonie in der Ausbildungsgemeinschaft“ spielte Priemer den Ball weiter an die Offiziellen-Riege. Mit ihrer Ausbildungsgemeinschaft haben die Werkfeuerwehren der Lebenshilfe und von O-I Glasspack in Rinteln ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen, das vor allem zahlreiche Ausbildungsgänge vor Ort ermöglicht. Das ist der Grund dafür, dass im vergangenen Jahr lediglich der Lebenshilfe-Werkbrandmeister Marco Behrens den Schulungsungskurs „Leiter einer Werkfeuerwehr“ an der „Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz“ (NABK) in Celle absolvieren musste. Alle anderen Ausbildungsgänge konnten in Rinteln abgeleistet werden.

Sichtbar gemacht wurde die „Harmonie in der Ausbildungsgemeinschaft“ durch die Beförderungen im Rahmen der Jahresversammlung. Mit der erfolgreichen Absolvierung der Truppmann-Ausbildung, Teil 1, haben Simone Lachmann, Tobias Buddensiek und André Rehmert die erste Stufe auf der Feuerwehr-Karriereleiter genommen und sind auf dem besten Weg zum Dienstgrad Werkfeuerwehrfrau/Werkfeuerwehrmann. Lehrgänge für Digitalsprechfunker haben abgeleistet: Werner Buchholz, Daniel Jahn, Tobias Buddensiek und Michael Janetzek. Und Werk-Oberbrandmeister lautet der neue Dienstgrad für den stellvertretenden Werkbrandmeister Benjamin Heim als Vize neben Marco Behrens.

Auf die niedersächsischen Werkfeuerwehren, wie die der Lebenshilfe Rinteln, kommen Veränderungen zu, kündigte Siebelt Ubben von der Polizeidirektion Göttingen als Aufsichtsinstanz der Landesregierung an. So stelle die PD Göttingen zurzeit „einen Bedarfsplan für die Werkfeuerwehren auf und definiere Einsatzvorgaben (unter anderem) mit Szenarien wie Personen-Evakuierung. Damit sprach Ubben gleichzeitig eine Spezialität der Lebenshilfe-Werkfeuerwehr an, die mit hydraulisch betriebener Rettungsplattform und Bussen zur Umrüstung für die Aufnahme von Krankentragen ausgerüstet ist. Damit ist die Werkfeuerwehr ein wichtiger Partner der DRK-Rettungswache in Rinteln, unterstrich Bernd Gerberding, Geschäftsführer Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis Schaumburg.




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