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Förderverein des Jugendblasorchesters bemüht sich um neue Mitglieder und Spenden / Mehr Auftritte geplant

Finanzielle Basis stärken und bekannter werden

Rinteln. Um das Jugendblasorchester (JBO) der Stadt Rinteln weiter voranzubringen, strebt der Förderverein „Freunde des JBO“ dreifaches Wachstum an. Die im Vorjahr um eine Person auf 23 gestiegene Mitgliederzahl soll erhöht werden, um mehr Beiträge einnehmen zu können. Da das nicht reicht, wird verstärkt um Spenden und Zuschüsse geworben. Und um dies zu erleichtern, soll der Bekanntheitsgrad des JBO unter anderem durch mehr Auftritte vergrößert werden.

veröffentlicht am 24.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:55 Uhr

Den JBO-Saisonabschluss 2015 im ehemaligen Gasthaus „Il Giardino“ nutzte der Förderverein gleich für seine Mitgliederversammlung, gibt es doch ohnehin Überschneidungen zwischen Musikern und Vorstand. Vorsitzender Wolf-Rainer Grimm zog zunächst Bilanz des Geschäftsjahrs 2014/15. 3500 Euro Zuschuss der Stadt Rinteln bekam das JBO Spendenaufrufe an Firmen verzeichneten erste Erfolge. Die Internetseite des Fördervereins wurde in die des JBO integriert. 300 Euro Zuschuss gibt der Förderverein für die Konzertreise des JBO im Oktober in Rintelns englische Partnerstadt Kendal. Einheitliche Notenständer wurden beschafft, eine Instrumentenliste aufgestellt und die Versicherungsbedingungen für die Musiker verbessert.

Im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Priemer und Schulamtsleiter Hans-Gorg Dlugosch bekamen JBO und Förderverein weiterhin Unterstützung zugesagt. Das bedeutet vor allem Förderung der Musiker durch Instrumentalunterricht bei der Kreisjugendmusikschule sowie materielle Unterstützung bei der Herstellung von Flyern und Postern.

Grimm: „Im erweiterten Gesprächskreis mit dem Gymnasium Ernestinum und der Kreisjugendmusikschule wurden gute Ideen für die Nachwuchsförderung des JBO und zur Zusammenarbeit gewonnen. Sie müssen nun sondiert und umgesetzt werden. Auch an einer gemeinsamen Idee ,Musiksommer Rinteln‘ für das kommende Jahr wird gebastelt.“ Allgemein strebe das JBO mehr Auftritte an. Das Vereinsleben soll intensiviert werden, an zwei gesellige Spendenabende oder ein Sommer- beziehungsweise Herbstfest wird gedacht, um den Gewinn für Vereinszwecke zu verwenden. Nächstes Jahr feiert das JBO 30-jähriges Bestehen.

Mit kleinen Geschenken im Namen des wegen Krankheit nicht anwesenden Dirigenten Frank Schmitz wurde vier Abiturienten gedankt, die dem JBO als Musiker vorerst erhalten bleiben wollen: Ole Petrey, Christian Haverkamp, Theresa Ackmann und Annika Liebelt. Je ein Dankesgeschenk erhielten Notenwartin Sophie Thiemer und (in Abwesenheit) Clara Requadt.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet, Wahlen stranden nicht an. Mit musikalischen Beiträgen des Jugendblasorchesters, Grillspezialitäten und kühlen Getränken wurde anschließend in harmonischer Runde der Saisonausklang gefeiert.dil

Aktivensprecherin Christina Cordts (r.) und Vorstandsmitglied Christine Grzonka (l.) dankten den Abiturienten Ole Perrey, Christian Haverkamp. Theresa Ackmann und Annika Liebelt.dil




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