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Männergesangverein Hohenrode

Mettwurst als Belohnung für fleißiges Singen

HOHENRODE. Gustav Kerker hat im vergangenen Jahr nur ein einziges Mal bei Singterminen des Männergesangvereins Hohenrode gefehlt. Dafür wurde er traditionell mit einer Mettwurst belohnt.

veröffentlicht am 10.03.2017 um 11:06 Uhr
aktualisiert am 12.03.2017 um 16:00 Uhr

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Autor

Werner Hoppe Reporter
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HOHENRODE. Die Sänger vom Männergesangverein Hohenrode mögen’s handfest und herzhaft. Darum haben sie im vergangenen Jahr ihrem Verein zum 135-jährigen Bestehen neben der Sängerbuche an der Kirche einen 256,34 Kilogramm schweren Findling als Gedenkstein gesetzt. Und darum gibt‘s als Belohnung für fleißiges Proben und Auftreten für die emsigsten Sänger jeweils eine rustikale Mettwurst zum Verzehr.

Der Findling konnte naturgemäß nur ein einziges Mal platziert werden, die Mettwurst-Belohnung „wächst“ dagegen jedes Jahr nach und kann darum regelmäßig neu an die fleißigsten Sänger verliehen werden. Spezialitäten wie diese tragen wesentlich zu einem beschwingten Vereinsleben bei.

Mit 20 aktiven Sängern und 48 Fördermitgliedern haben die Sangesbrüder im Vorjahr ihr „Kerngeschäft“ spielend beziehungsweise singend über die Bühne gebracht, berichtete der Vorsitzende, Fred Meier. Unter anderem beim Himmelfahrtsgottesdienst, ihrem eigenen (unrunden) Jubiläum, beim „Singenden, klingenden Rosengarten“ der Vereinigten Chöre Rinteln, beim gemeinsamen Proben mit den Sängern aus Strücken oder beim Adventskonzert der Schlingborner Musikanten aus Hohenrode waren sie öffentlich zu hören. Und bei runden Geburtstagen von Vereinsmitgliedern gratulierten sie mit Ständchen. Dass aber die Chorleiterin Anna Klassen sogar an ihrem eigenen Geburtstag den Übungsabend nicht habe ausfallen lassen wollen, sei einer besonderen Würdigung wert. „Wir müssen diesen Schatz hüten und durch unsere Disziplin belohnen ...“

Die Belohnungs-Mettwurst, die Gustav Kerker (hat 2016 nur ein einziges Mal bei Singterminen gefehlt) vom stellvertretenden Vorsitzenden Jan Söffker überreicht bekam, dürfte allerdings für Anna Klassen nicht das passende Präsent gewesen sein, ließ Meier durchblicken. Grund: Die Chorleiterin arbeitet im „richtigen Leben“ als Physiotherapeutin; anlässlich ihres eigenen Geburtstags „wurden wir von ihr mit einem opulenten Früchtebüfett bewirtet ...“




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