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Feuerwehr Hohenrode

Neuer „Zug Weser“ übt unter realen Bedingungen

HOHENRODE. Ein Brandeinsatz in Strücken war im vergangenen Jahr für die Ortsfeuerwehr Hohenrode zugleich Gelegenheit, das Zusammenwirken im Rahmen des neu formierten „Zuges Weser“ unter realen Bedingungen zu proben. Dies Thema kam während der Jahresversammlung zur Sprache.

veröffentlicht am 20.01.2017 um 16:09 Uhr

Hohenrodes Vize-Ortsbrandmeister Simon Bein (li.) ist – bis zur nächsten Beförderung – Oberlöschmeister. Rintelns stellvertretender Stadtbrandmeister Bernd Entorf (re.) und der Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf freuen sich mit ihm. Foto: who
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Autor

Werner Hoppe Reporter
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HOHENRODE. Die Ortsfeuerwehr Hohenrode wurde im vergangenen Jahr lediglich zu einem einzigen Brandeinsatz gerufen. Im Nachbardorf Strücken stand das Auto eines Hohenroder Feuerwehrkameraden in Flammen. „Wir waren natürlich als erste am Einsatzort, was aber nicht heißen soll, dass wir sonst langsamer gewesen wären“, sagte Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf und unterstrich auf der Jahresversammlung, dass die Feuerwehr des Hünenburg-Dorfes jedermann gleichermaßen hilft, ohne Unterschiede der Person zu machen.

Der Brandeinsatz in Strücken war für die Ortsfeuerwehr Hohenrode gleichzeitig Gelegenheit, das Zusammenwirken im Rahmen des neu formierten „Zuges Weser“ unter realen Bedingungen zu proben, gemeinsam mit den Nachbarfeuerwehren Strücken und Exten.

Bei den beiden technischen Hilfeleistungen ging es genau wie im Vorjahr um das Abräumen umgestürzter Bäume von der Straße, berichtete Entorf von einer „Spezialdisziplin“ seiner Ortsfeuerwehr, die dafür ihre Ausrüstung optimiert hat. Denn: „Hier kam erstmals unsere neu angeschaffte Kettensäge zum Einsatz.“

Die erste „richtige“ Beförderung. Steffen Sievers, Jan Walter und Christian Entorf (v.l.) avancierten zu Feuerwehrmännern. Foto: who

Eine ganz besondere Art von Optimierung steht der Ortsfeuerwehr Hohenrode bevor, sprach Rintelns neuer stellvertretender Bürgermeister Veit Rauch das akute Projekt Gerätehausneubau an. - „Hohenrode ist von allen Gerätehäusern am dransten.“ In diesem Zusammenhang „wirst Du den Rat an Deiner Seite haben“, signalisierte Rauch grünes Licht. „Jetzt ist es Sache des Stadtrates, die Sache zu beschließen“, schloss sich Ortsbürgermeister Achim Heger an.

Bei den Beförderungen tauschten Steffen Sievers, Jan Walter und Christian Entorf die Einsteiger-Schulterstücke eines Feuerwehrmann-Anwärters gegen die eines regulären Feuerwehrmannes.

Schon wesentlich weiter nach oben gerückt auf der Feuerwehr-Karriereleiter ist Simon Bein als bisheriger Löschmeister. Als stellvertretender Ortsbrandmeister arbeitet er zurzeit im „Turbo-Tempo“ auf der Lehrgangs- und Fortbildungsspur auf die nötigen Qualifikationen eines Leiters einer Feuerwehr hin. Und deshalb beförderten ihn der stellvertretende Stadtbrandmeister Bernd Entorf und Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf erneut eine Stufe nach oben zum Oberlöschmeister.




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