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Mehr Sport als Fun

Das war die Drachenboot-Regatta auf der Weser

HAMELN. 64 Teams, 64 Zeitläufe, sechs Finalrennen: Auf dem Gelände des Kanu-Clubs an der Hafenspitze in Hameln herrschte am Samstag wieder gute Stimmung. Hier gibt es erste Bilder, einen Livestream vom Veranstaltungsgelände an der Hafenspitze und die Final-Läufe im Livestream.

veröffentlicht am 16.06.2018 um 06:30 Uhr
aktualisiert am 16.06.2018 um 19:56 Uhr

Pro Rennen treten vier der insgesamt 64 Teams gegeneinander an. Foto: Archiv/Dana
Karen Klages

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Karen Klages Reporterin zur Autorenseite


64 Teams haben in sechs Wochen 360 Trainingseinheiten auf der Weser absolviert; der Ehrgeiz ist da, den Sieg bei der 16. Drachenboot-Fun-Regatta zu holen. „Allein am Mittwoch waren in der Zeit von 17 bis 21 Uhr noch 23 Teams auf dem Wasser“; sagt Mario Zlobinski, 1. Vorsitzender des Kanu-Clubs und von Beginn an Organisator der Veranstaltung.
Die Drachenboot-Regatta hat sich laut Zlobinski mit den Jahren gewandelt: „Der Fun-Charakter ist nicht mehr so da. Mittlerweile ist es eine Sport-Regatta“. Viele Teams buchen meist mehr als die obligatorischen drei Trainingseinheiten; ander wiederum haben ganze Betriebssportmannschaften.

In diesem Jahr sind rund ein Dutzend neue Teams am Start; los geht es am Kanu-Club an der Hafenspitze um 9 Uhr. Die Wettervorhersage mit 23 Grad und leichter Bewölkung, sei gut, so Zlobinski. Besser als die schwülwarme Luft der vergangenen Wochen und allemal besser als Regen oder Gewitter. Erst kürzlich hatte auf dem Gelände des Kanu-Clubs der Blitz in einen Baum eingeschlagen.

Gegen 19 Uhr findet die Siegerehrung statt; bis dahin sind alle Teams mindestens vier Rennen gefahren; im Idealfall sogar fünf. Die besten acht Teams der Plätze 1 bis 20, der Plätze 21 bis 40 und der Plätze 41 bis 64 kämpfen dann im Gold-, Silber- und Bronzefinale um den Sieg. Im Goldfinale, so schätzt Zlobinski, werden auch diesmal wieder die überlegenen vier bis fünf Mannschaften der vergangenen Jahre um den Titel mitpaddeln.

„Das Team Kapitän Pitsche Patsche hat einen Schlachtruf, der eine Minute lang ist“, sagt Zlobinski. Das Drachenbootfahren wird zelebriert – auch bei den Blue Sharks. Deren Schlachtruf: „Gebt mir ein dreifaches: Blue Sharks, Blue Sharks, Blue Sharks…
  • „Das Team Kapitän Pitsche Patsche hat einen Schlachtruf, der eine Minute lang ist“, sagt Zlobinski. Das Drachenbootfahren wird zelebriert – auch bei den Blue Sharks. Deren Schlachtruf: „Gebt mir ein dreifaches: Blue Sharks, Blue Sharks, Blue Sharks… Foto: geb
Eigentlich werden beim Rennen alle Muskeln beansprucht. „Am meisten werden aber Beine, Po, Bauch, Rücken sowie die Schulter trainiert“, erklärt Franke. Das Indoor-Training der Blue Sharks besteht aus High-Intervall-Training und Ausdauerübungen. Foto:
  • Eigentlich werden beim Rennen alle Muskeln beansprucht. „Am meisten werden aber Beine, Po, Bauch, Rücken sowie die Schulter trainiert“, erklärt Franke. Das Indoor-Training der Blue Sharks besteht aus High-Intervall-Training und Ausdauerübungen. Foto: geb
Die Rennstrecke auf der Weser ist 250 Meter lang. Im Durchschnitt fahren die Mannschaften diese in 1:10 Minuten. „Unter einer Minute hat es noch nie eine Mannschaft geschafft“, so Zlobinski. Die besten Teams fahren die Strecke in 1:02 Minuten. Foto:
  • Die Rennstrecke auf der Weser ist 250 Meter lang. Im Durchschnitt fahren die Mannschaften diese in 1:10 Minuten. „Unter einer Minute hat es noch nie eine Mannschaft geschafft“, so Zlobinski. Die besten Teams fahren die Strecke in 1:02 Minuten. Foto: geb
Mario Zlobinski Foto: kk
  • Mario Zlobinski Foto: kk
Eine wichtige Rolle spielen Wind und Strömung. „Der Wind kann zwei Sekunden Unterschied ausmachen“, sagt der Experte. Am schnellsten sind die Teams auf den Bahnen 2 und 3 unterwegs, da dort die Strömung am besten ist. Jedes Team fährt einmal auf jede
  • Eine wichtige Rolle spielen Wind und Strömung. „Der Wind kann zwei Sekunden Unterschied ausmachen“, sagt der Experte. Am schnellsten sind die Teams auf den Bahnen 2 und 3 unterwegs, da dort die Strömung am besten ist. Jedes Team fährt einmal auf jeder Bahn. Foto: geb
„Eine Regatta beinhaltet schon eine Menge Adrenalin, und der Weg zum Sieg ist ein langer steiniger Weg“, sagt Daniel Franke, Teamcaptain der Blue Sharks. Es sei besonders wichtig, seinen Puls sehr schnell von 0 auf 100 zu bekommen. Foto: geb
  • „Eine Regatta beinhaltet schon eine Menge Adrenalin, und der Weg zum Sieg ist ein langer steiniger Weg“, sagt Daniel Franke, Teamcaptain der Blue Sharks. Es sei besonders wichtig, seinen Puls sehr schnell von 0 auf 100 zu bekommen. Foto: geb
„Bis eine Stunde vor dem Rennen darf gegessen werden, vorzugweise kohlenhydratreiche Lebensmittel sowie Bananen“, sagt Teamcaptain Franke. Es ist halt Sport; mindestens vier Rennen fährt jedes Team. „Das ist schon anstrengend“, weiß Zlobinski. Foto:
  • „Bis eine Stunde vor dem Rennen darf gegessen werden, vorzugweise kohlenhydratreiche Lebensmittel sowie Bananen“, sagt Teamcaptain Franke. Es ist halt Sport; mindestens vier Rennen fährt jedes Team. „Das ist schon anstrengend“, weiß Zlobinski. Foto: geb
Was viele zum Sieg treibt und anspornt, ist der Teamgeist. Das hört man aus vielen Mannschaften. Ganz wichtig: der Teamcaptain. „Mit ihm steht und fällt das Drachenbootrennen“, sagt Zlobinski. Von ihm ist viel Eigeninitiative gefragt. Foto: geb
  • Was viele zum Sieg treibt und anspornt, ist der Teamgeist. Das hört man aus vielen Mannschaften. Ganz wichtig: der Teamcaptain. „Mit ihm steht und fällt das Drachenbootrennen“, sagt Zlobinski. Von ihm ist viel Eigeninitiative gefragt. Foto: geb
„Wir merken schon, ob Handwerker mit im Boot sitzen oder ob es Leute mit einem Bürojob sind“, sagt der Vorsitzende des Kanu-Clubs. Kraft ist ein entscheidener Vorteil. Auch Boote, in denen mehr Männer sitzen, haben bessere Karten. Foto: geb
  • „Wir merken schon, ob Handwerker mit im Boot sitzen oder ob es Leute mit einem Bürojob sind“, sagt der Vorsitzende des Kanu-Clubs. Kraft ist ein entscheidener Vorteil. Auch Boote, in denen mehr Männer sitzen, haben bessere Karten. Foto: geb
„Bis zum Rennen besteht bei uns Alkoholverbot – das wird alles nach dem Rennen nachgeholt“, sagt Franke. „Wenn wir am Steg merken, dass jemand stark alkoholisiert ist, holen wir diejenigen aus dem Wasser“, betont Mario Zlobinski. Foto: geb
  • „Bis zum Rennen besteht bei uns Alkoholverbot – das wird alles nach dem Rennen nachgeholt“, sagt Franke. „Wenn wir am Steg merken, dass jemand stark alkoholisiert ist, holen wir diejenigen aus dem Wasser“, betont Mario Zlobinski. Foto: geb
Manche Teams sind sogar eine Betriebssportmannschaft – wie die Blue Sharks der Firma Lenze. „Wir trainieren das ganze Jahr über einmal die Woche“, sagt der Teamcaptain. Im Winter natürlich in der Sporthalle auf dem Trockenen. Foto: geb
  • Manche Teams sind sogar eine Betriebssportmannschaft – wie die Blue Sharks der Firma Lenze. „Wir trainieren das ganze Jahr über einmal die Woche“, sagt der Teamcaptain. Im Winter natürlich in der Sporthalle auf dem Trockenen. Foto: geb
„Das Team Kapitän Pitsche Patsche hat einen Schlachtruf, der eine Minute lang ist“, sagt Zlobinski. Das Drachenbootfahren wird zelebriert – auch bei den Blue Sharks. Deren Schlachtruf: „Gebt mir ein dreifaches: Blue Sharks, Blue Sharks, Blue Sharks…
Eigentlich werden beim Rennen alle Muskeln beansprucht. „Am meisten werden aber Beine, Po, Bauch, Rücken sowie die Schulter trainiert“, erklärt Franke. Das Indoor-Training der Blue Sharks besteht aus High-Intervall-Training und Ausdauerübungen. Foto:
Die Rennstrecke auf der Weser ist 250 Meter lang. Im Durchschnitt fahren die Mannschaften diese in 1:10 Minuten. „Unter einer Minute hat es noch nie eine Mannschaft geschafft“, so Zlobinski. Die besten Teams fahren die Strecke in 1:02 Minuten. Foto:
Mario Zlobinski Foto: kk
Eine wichtige Rolle spielen Wind und Strömung. „Der Wind kann zwei Sekunden Unterschied ausmachen“, sagt der Experte. Am schnellsten sind die Teams auf den Bahnen 2 und 3 unterwegs, da dort die Strömung am besten ist. Jedes Team fährt einmal auf jede
„Eine Regatta beinhaltet schon eine Menge Adrenalin, und der Weg zum Sieg ist ein langer steiniger Weg“, sagt Daniel Franke, Teamcaptain der Blue Sharks. Es sei besonders wichtig, seinen Puls sehr schnell von 0 auf 100 zu bekommen. Foto: geb
„Bis eine Stunde vor dem Rennen darf gegessen werden, vorzugweise kohlenhydratreiche Lebensmittel sowie Bananen“, sagt Teamcaptain Franke. Es ist halt Sport; mindestens vier Rennen fährt jedes Team. „Das ist schon anstrengend“, weiß Zlobinski. Foto:
Was viele zum Sieg treibt und anspornt, ist der Teamgeist. Das hört man aus vielen Mannschaften. Ganz wichtig: der Teamcaptain. „Mit ihm steht und fällt das Drachenbootrennen“, sagt Zlobinski. Von ihm ist viel Eigeninitiative gefragt. Foto: geb
„Wir merken schon, ob Handwerker mit im Boot sitzen oder ob es Leute mit einem Bürojob sind“, sagt der Vorsitzende des Kanu-Clubs. Kraft ist ein entscheidener Vorteil. Auch Boote, in denen mehr Männer sitzen, haben bessere Karten. Foto: geb
„Bis zum Rennen besteht bei uns Alkoholverbot – das wird alles nach dem Rennen nachgeholt“, sagt Franke. „Wenn wir am Steg merken, dass jemand stark alkoholisiert ist, holen wir diejenigen aus dem Wasser“, betont Mario Zlobinski. Foto: geb
Manche Teams sind sogar eine Betriebssportmannschaft – wie die Blue Sharks der Firma Lenze. „Wir trainieren das ganze Jahr über einmal die Woche“, sagt der Teamcaptain. Im Winter natürlich in der Sporthalle auf dem Trockenen. Foto: geb



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