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Dewezet-Serie über historische Gebäude

Die vielen Gesichter der Alten Kaserne: Geschichten aus dickem Gemäuer

HAMELN. Die Alte Kaserne hat sich tief in das Gedächtnis der Hamelner eingebrannt: Noch über zehn Jahre nach ihrem Abriss 1983/84 und als an ihrer Stelle schon ein Neubau stand, war im Volksmund – nicht zuletzt in der Dewezet – immer noch von der Alten Kaserne die Rede, wenn es um das rote Gebäude an der Ecke Deisterallee/Hermannstraße ging.

veröffentlicht am 19.06.2018 um 11:49 Uhr
aktualisiert am 01.08.2018 um 13:27 Uhr

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Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Erst allmählich beginnt die Erinnerung zu verblassen, allein den jüngeren Generationen ist die Alte Kaserne kein Begriff mehr. In der Erinnerung vieler Hamelner ist die Alte Kaserne jedoch noch sehr lebendig. Kein Wunder: Mit der Alten Kaserne ist wie mit kaum einem anderen Hamelner Gebäude eine wechselhafte und bewegte Geschichte verknüpft.




Frontansicht der Alten Kaserne. Rechts im Hintergrund ist die Hermannschule erkennbar. Foto: Archiv


Im Gesamtbild war die namensstiftende Epoche als Militärgebäude relativ überschaubar: Sie reichte von 1870/71 bis nach den Ersten Weltkrieg. 1919 kaufte die Stadt die ehemalige Kaserne auf. Im Hochparterre zog zunächst die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) ein. Auch das Finanzamt fand in der Alten Kaserne eine neue Unterkunft. Ebenfalls Einzug erhielt die Weinhandlung Kropp. Aber auch etwa 50 Familien fanden in den städtischen Mietwohnungen des wilhelminischen Baus eine neue Bleibe.

1929 kamen weitere Mietwohnungen dazu. Auch Gewerbe siedelte sich weiter an, das Tiefbauunternehmen Kipp und der Elektroinstallateur Kösling & Kröning etwa. Anfang der 30er Jahre zog die AOK aus (in einen Neubau an der Zentralstraße) und das Arbeitsamt ein. 1936 gab es einen weiteren Wechsel: Das Finanzamt zog aus, das Deutsche Rote Kreuz rückte nach. Während des Nationalsozialismus waren in dem kaiserlichen Gebäude auch zahlreiche lokale NS-Dienststellen untergebracht, die Hitler-Jugend, das Deutsche Jungvolk, der Bund Deutscher Mädel und so weiter. In dieser Zeit lautete auch die Anschrift anders: Aus der Deisterstraße 18 war die Adolf-Hitler-Straße 18 geworden. Erst nach dem Dritten Reich wurde die Adresse zur Deisterallee 18. Nach dem Krieg fanden in den Wohnungen viele Kriegsflüchtlinge aus Pommern und Schlesien eine neue Bleibe. Den Bewohnern eilte ein zweifelhafter Ruf voraus – tatsächlich begegneten viele Hamelner den Neubürgern schlicht mit Skepsis.



Als es in der Stadtbücherei am Langen Wall zu eng wurde, wurde die Jugendbücherei 1957 in die Alte Kaserne ausgegliedert. Foto: Archiv

Anfang der 50er Jahre zog das Arbeitsamt aus, das Arbeitsgericht ein. In dem Gebäudeflügel in der Hermannstraße wurde ein Kindergarten eingerichtet. Im Hofbereich gab es Werkstätten und eine Turnhalle. Später befand sich auch die Jugendbücherei in der Alten Kaserne. Links und rechts neben dem eindrucksvollen Treppenaufstieg zum Hochparterre an der Deisterallee wurden Vorbauten für Geschäfte im Erdgeschoss errichtet. Dort gab es die Ratsweinstuben, später den Jazz-Club, das Reisebüro Cofala & Reufels, den Friseursalon Brigitta und einen Kiosk.

In die Wohnungen zogen in den 60er und 70er Jahren vermehrt Gastarbeiterfamilien ein, auch Sinti und Schausteller, die zuvor in den Sozialbauten am Hamelwehr untergebracht waren, lebten dort. Bis 1983. Dann – nach jahrelangem Streit mit dem Denkmalschutz – wurde die Alte Kaserne abgerissen.




Ende einer Ära: Ende 1983, Anfang 1984 erfolgte der Abriss der Alten Kaserne. Foto: Stadtarchiv Hameln



Als das Militär in der „Alten Kaserne“ zu Hause war

Die später sogenannte „Alte Kaserne“ an der Ecke Deisterallee/Hermannstraße wurde in den Jahren 1870/71 gebaut und geht auf das preußische Kriegsministerium zurück. Einem alten Dewezet-Bericht zufolge soll der Baumeister ein gebürtiger Hamelner namens Tappert gewesen sein. In der Stadtgeschichte von Dr. Heinrich Spanuth hingegen war der Baumeister ein Architekt namens Petrosilius, der später als Bauführer in den Diensten der Stadt war. Die Alte Kaserne, so der Historiker Bernhard Gelderblom, war der erste regelrechte Kasernenbau der Stadt. „Die früheren Kasernen lagen in der Innenstadt, hatten Barackencharakter und waren Fachwerkbauten wie die Langenwallbaracke am Weserufer“, so Gelderblom.




Aufnahmen aus Zeiten, in denen … Foto: Gerhard Fricke/pr

"Der Bau atmet in seiner Massivität, der Fassade aus rohem Backstein und seiner strengen Symmetrie militärischen Geist.“ In den ersten Jahren war in der Alten Kaserne ein hessisches Infanterieregiment untergebracht, ab 1873 ein Bataillon des preußischen Infanterieregimentes 59 und ab 1898 ein 164er-Regiment, wie aus Angaben des Stadtarchivs Hameln hervorgeht. Ein anderer Teil des Regiments kam in die Scharnhorstkaserne, die zunächst als „Neue Kaserne“ bekannt wurde und erst im Zuge des Baus der Linsingenkaserne nach ihrem eigentlichen Namen benannt wurde. Die Alte Kaserne hingegen hieß stets Alte Kaserne. 


… die Kaserne noch als solche genutzt wurde. Foto: Stadtarchiv Hameln




Auf einen Schoppen in den Ratsweinstuben

Die Geschichte der „Ratsweinstuben“ in der Alten Kaserne reicht weit zurück. Sie begann bereits 1919, wie sich Marianne Kropp (92) erinnert. Im Erdgeschoss der Kaserne betrieb ihr Schwiegervater Fritz Kropp, Inhaber und Ratsweinhändler, eine kleine Weinstube, die „Ratsweinstuben“, im Untergeschoss eine Kellerei. Jahre später, 1932, verlegte Kropp seine in der Osterstraße befindlichen Geschäftsräume an die Deisterallee 18 und fasste sie mit dem Lager der Weinhandlung Kropp im Keller der Alten Kaserne zusammen. Im oberen Bereich befand sich nun der Verkaufsraum und im unteren das Lokal. Nach der Währungsreform 1949 zog das Geschäft um in den „Rattenkrug“ in der Bäckerstraße 16. Die Ratsweinstuben verblieben in der Alten Kaserne, wurden aber renoviert. Das Geschäft wurde später von Fritz Kropp junior und seiner Frau Marianne übernommen, das angestellte Ehepaar Lisker


Das Ehepaar Lisker hinter dem Tresen. Foto: M. Kropp/pr


Klaus Gründel lernte in den späten 60er Jahren bei den Kropps Großhandelskaufmann. Er erinnert sich an die Stammtisch-Abende in den Ratsweinstuben von Bürgermeister Friedel Leunig, Dewezet-Verleger Günther Niemeyer sen. und Hans Niemeier von Gardinen-Niemeier, der in der Alten Kaserne wohnte. In den Ratsweinstuben hätte sich aber nicht nur die lokale, sondern auch die überregionale Prominenz blicken lassen. „Es gab viele prominente Gäste dort, die Schauspielerinnen Heidi Kabel und Inge Meisel zum Beispiel“, sagt Gründel.



Marianne Kropp Foto: Dana



Vor allem aber tummelten sich die Hamelner selbst unter den Gästen. Und viele haben die Ratsweinstuben offenbar in bester Erinnerung, wie sich aus Kommentaren in der Facebook-Gruppe „Wenn du in Hameln aufgewachsen bist, dann …“ ablesen lässt. Auf die Ratsweinstuben folgte in den Räumlichkeiten der Jazzclub.



Die Menschen aus der Alten Kaserne

Lebendig wird ein Haus durch die Menschen, die in ihm leben. Das war in der Alten Kaserne nicht anders. Viele der Menschen, die dort wohnten oder wirkten, können ihre Geschichten nicht mehr erzählen. Die Alte Kaserne hat viele Menschen überlebt.

Die Geschwister Erdmann: Werner (v. li. im Uhrzeigersinn), Christa, Peter, Rolf und Rainer. Foto: Christa Erdmann-Ahlers/pr



Sentürk Öztürk und Aysel Arikan Foto: pk                                                                                                                                   Bernhard Musch Foto: pk


Aber einige, welche das Gebäude noch bestens aus eigener Anschauung kennen, gibt es noch und kommen in dieser Dewezet-Reihe zu Wort. Die Erinnerungen der einstigen Bewohner sind besonders lebhaft. Da sind die (heute erwachsenen) Kinder der Familie Erdmann, die nach dem Krieg als Flüchtlinge aus Pommern nach Hameln kamen, oder die der Familie Musch aus Breslau. Sie erzählen, wie in den 50er und 60er Jahren das Leben in der Alten Kaserne war. Später lebten dort auch viele Gastarbeiter. Familie Öztürk zum Beispiel. Die Geschwister Sentürk Öztürk und Aysel Arikan haben ebenfalls ihre Erinnerungen mit der Dewezet geteilt.
  • Ihre Geschichten lesen Sie am Mittwoch, 20. Juni, und Donnerstag, 21. Juni.



Gestrandet in Hameln

„Die Schlange reißt nicht ab“, hieß es am 29. November 1949 in einer Dewezet-Reportage über die Übernachtungsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Alten Kaserne. „Heute aus dem Gefängnis entlassen, aus der Ostzone kommend, auf der Bahn ausgeplündert und ohne Geld für eine Übernachtung, neue Arbeit in Hameln, aber noch kein Zimmer; die Flüchtlingsnot steht an der Spitze.“ Hameln stand damals, wie viele deutsche Städte, vor der Herausforderung, Tausende Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene aufzunehmen. Doch Städte wie Hameln, die, wie Bernhard Gelderblom in seinem Buch „Die 50er Jahre in Hameln“ schreibt, von Kriegsschäden weitgehend verschont geblieben waren, hatten mehr Menschen aufzunehmen als Städte, die stärker in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Zählte Hameln am 8. April 1945, am Tag der amerikanischen Besetzung, rund 34 000 Einwohner, waren es Anfang 1950 schon gut 51 000 – davon 12 800 Flüchtlinge und Vertriebene, die meisten aus Schlesien, und 2500 Evakuierte.


Im April 1956 berichtete die Dewezet über die renovierten Räume des Übernachtungslagers, wo jetzt nur noch 26 Feldbetten statt wie noch 1949 48 zur Verfügung standen.

Foto: Archiv

Untergebracht wurden die Menschen in Flüchtlingslagern, wie in der Domag, in Baracken, wie an der Pumpstation oder am Hamelwehr, später in städtischen Häusern wie der Alten Kaserne oder kleinen Neubauten, wie am Ostpreußenweg.

In dem Lager des DRK in der Alten Kaserne fanden die Menschen ein Bett für eine Nacht. Auch die DRK-Meldestelle für Flüchtlinge befand sich dort. Später waren auch der Bereitschaftsdienst und das Lager des DRK dort untergebracht – bis zum Umzug an den Wilhelmsplatz 1979.



Geschäftiges Treiben

19 Jahre lang hat Brigitta Mitschke-Merten das Leben in der Alten Kaserne mitgeprägt. 1964 übernahm sie an der Deisterallee 18 von Gustav Seegers den gleichnamigen Friseursalon und eröffnete ihren eigenen, „Brigitta“, den sie gemeinsam mit ihrem Mann Leonhard Mitschke betrieb. Zunächst pachtete das Ehepaar die 400 Quadratmeter große Ladenfläche von den Kropps, dann von der Stadt. „Im Erdgeschoss befand sich der Verkaufsraum, im Untergeschoss der Salon“, schildert Mitschke-Merten. Der zweifelhafte Ruf, welcher der Alten Kaserne anhaftete, sei eher unbegründet gewesen, meint sie.


Der Salon Brigitta … Foto: B. Mitschke-Merten/pr



… und das Reisebüro Cofale & Reufels. Foto: G. Fricke/pr

„So schlimm war es nicht.“ Allerdings habe sie mit den Bewohnern auch „nicht viel zu tun gehabt“. Nur einmal sei vom Hof aus in den Salon eingebrochen worden. Auf eine Verbindung zu den Bewohnern habe sie daraus aber nicht geschlossen. Links nebenan, erinnert sich Mitschke-Merten, habe es den Kiosk „Lotto Krüger“ gegeben. Noch ein Stück weiter war das Reisebüro Cofala & Reufels, betrieben von Willi Cofala und seiner Frau Helen Reufels. 1964 hatte Cofala den Betrieb von seinem damaligen Chef übernommen. Von 1976 an gehörte ihm auch das City-Reisebüro in der Ritterstraße. Reiner Wottke machte bei Cofala & Reufels Ende der 70er Jahre seine Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann. „Es waren Umstände, die sich keiner vorstellen kann“, sagt er. „Es gab nur eine Toilette für Männer und Frauen.“

Das Reisebüro zog später in die Hermannstraße. Der Salon Brigitta blieb bis 1983 dort, dann zog er in die Kleine Straße 5 um. 


Brigitta Mitschke-Merten Foto: pk



Jazz in den Katakomben

Von 1981 bis 1983 war die Alte Kaserne auch das Zuhause des Jazz-Clubs. Der ging aus der „Szene“, einer Kneipe, betrieben von Ralph-Micha Bauer, in der Ruthenstraße, hervor. Dort gründete sich die „Coffee House Jazz Band“. Damals war der Abriss der Alten Kaserne schon im Gespräch, wie sich Bauer und Band-Mitbegründer Alfred Finke im Gespräch mit der Dewezet erinnern. Die „Szene“ machte dicht und die Band suchte einen Übungsraum. Da traf sich, dass der Onkel von Band-Mitglied Udo Apportin Fritz Kropp junior war. Fortan standen der Coffee House Jazz-Band die ehemaligen Ratsweinstuben zur Verfügung – sowohl als Übungsraum als auch als Club. Unter einer Bedingung: Die Getränke waren von Wein Kropp zu beziehen.


Klein, aber fein: die Bühne des Jazz-Clubs in der Alten Kaserne. Foto: A. Finke/pr

Es war der Auftakt einer Hochzeit des Jazz in Hameln. Dem Club gelang es, namhafte Jazz-Größen in die Katakomben der Alten Kaserne zu holen. Louisiana Red und Gottfried Böttger gaben sich im Jazz-Club die Klinke in die Hand, ebenso Bands aus Polen, Frankreich, England und Dänemark …
  • Die ganze Geschichte des Jazz-Clubs lesen Sie am Freitag, 22. Juni. 



„Katastrophale Zustände“ im Arbeitsamt


Ab 1930 war das Arbeitsamt in der Alten Kaserne untergebracht – unter unzumutbaren Bedingungen, wie Bernhard Gelderblom in seinem Buch „Die 50er Jahre in Hameln“ schreibt. Zwar hatte es schon länger Pläne für einen Neubau gegeben, die aber durch den Krieg zunichtegemacht wurden. Nach dem Krieg wurde es noch schlimmer: Im Anschluss an die Währungsreform warteten Massen von Arbeitslosen in langen Schlangen auf die Zahlung des „Stempelgeldes“.



Am 17. November 1949 berichtete die Dewezet über die unzumutbaren Zustände im Arbeitsamt. Repro: Archiv

Einer von ihnen war Eginhart Rauhaus. 1949 kam er gerade aus der Schule, wie er im Gespräch mit der Dewezet erzählt. Sein Vater habe ihn jeden Morgen um 7 Uhr zum Arbeitsamt geschickt. „Aber ich bekam nie Arbeit, bis mein Vater eines Morgens mitkam und sagte: Heute besorge ich dir eine Arbeit!“, schildert Rauhaus. Und so sei es dann auch gekommen. „Ich bekam Arbeit in der Landwirtschaft.“ Doch für die Angestellten änderte sich zunächst nichts. Teilweise teilten sich 16 Angestellte einen Raum. 1949 war auf der Konferenz der Betriebsräte Hamelns von „katastrophalen Zuständen“ die Rede. Die Rufe nach einem Neubau wurden lauter – und erhört: 1951 nahm das neue Arbeitsamt in der Zentralstraße seinen Betrieb auf. Heute befindet sich dort die Polizei.




Neubau erinnert (vage) an Vorgänger

Gut elf Jahre nach dem Abriss der Alten Kaserne entstand an der Ecke Deisterallee/Hermannstraße, die bis dato vor allem Parkplatz gedient hatte, etwas Neues. Der gelbe Pavillon von Opel Taubert wurde abgerissen, der Grundstein für einen Neubau gelegt. Bauherr war Bernd Mursch, der das Grundstück gekauft hatte und dort nun für etwa 20 Millionen D-Mark ein Wohn- und Bürogebäude errichten ließ, in das im Sommer 1996 schließlich auch seine eigene Firma, das Software-Unternehmen „mb-Programme“, einzog. 


Einer von drei Entwürfen, die aus dem Architekten-Wettbewerb, den Bernd Mursch für den Neubau an der Deisterallee ausgelobt hatte, hervorgingen. Foto: Archiv


Der Neubau sollte sich nach Vorgaben der Stadt in die nebenstehenden Gebäude aus der Zeit der Jahrhundertwende optisch einfügen. Tatsächlich erinnert der Neubau zumindest in seiner Größe und mit seinem roten Gemäuer vage an die Alte Kaserne.

Ein paar Jahre nach Fertigstellung des Neubaus wollte Inhaber Bernd Mursch noch einen oben draufsetzen. Er wollte an die Stelle der Pavillons des Verkehrsvereins (heute: Radio Aktiv) neue Bürogebäude errichten und diese mit einer oberirdische Querung aus Glas mit seinem „Mutterhaus“ an der Deisterallee 18 verbinden. Doch dazu kam es nicht mehr. Nicht allzu lange nach dem Gang an die Börse ging die Firma insolvent.




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