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Zwischen Anpassung, Beharrung und Widerstand

Dorfgemeinschaften im Dritten Reich: Bauern und „Bonzen“

Vor mehreren Hunderttausend Menschen verkündete Reichsbauernführer Richard W. Darré auf dem Bückeberg während des ersten „Nationalen Erntedanktags“ am 1. Oktober 1933 das Reichserbhofgesetz – das erst zwei Tage zuvor in Kraft getreten war. Was hatte es mit diesem Gesetz auf sich, das seinerzeit zum Teil von den bäuerlichen Hofbesitzern begrüßt wurde, verbreitet aber auf Ablehnung stieß? Welche erwünschten und welche weniger erwünschten Einflüsse brachte die „neue Ordnung“ ab 1933 in das Leben der Dorfgemeinschaften im Landkreis Hameln-Pyrmont? Wo entstanden Konflikte aus ideologischen, wirtschaftlichen und privaten Gründen? Und wo passte man sich den neuen „Spielregeln“ problemlos an?

veröffentlicht am 01.12.2018 um 12:01 Uhr

Frau und Mann bei der Feldarbeit: Ein ungewohnt idyllisches Foto von Walter Ballhause, 1911 in Hameln geboren, der eher als Fotograf der Weltwirtschaftskrise in der Großstadt Hannover bekannt wurde. Repro: Stiegler

Autor:

Dr. E.-Michael Stiegler



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