weather-image
16°
×

Terminvereinbarung ab 28. Januar möglich

Impfhotline in Niedersachsen startet - auch Online-Buchungen

HANNOVER. Ab sofort ist auch in Niedersachsen die Vereinbarung von Terminen in Corona-Impfzentren möglich. Die Telefonnummer ist ab dem 28. Januar, 8 Uhr, freigeschaltet - und auch online können Termine abgemacht werden.

veröffentlicht am 28.01.2021 um 04:00 Uhr
aktualisiert am 28.01.2021 um 11:15 Uhr

Die Terminvereinbarung ist zunächst nur für Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, möglich. Wer keinen Termin bekommt, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen. Die Terminvereinbarungen können dabei auf zwei Wegen erfolgen:

  • Zum einen können impfberechtigte Personen unter der Telefonnummer 0800 9988665 anrufen und dort telefonisch einen Termin buchen. An der Hotline sitzen insgesamt rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die AnruferInnen durch den Buchungsprozess führen. Hier besteht auch die Möglichkeit, sich auf die Warteliste setzen zu lassen.
  • Zum anderen können unter der Internetadresse www.impfportal-niedersachsen.de eigenständig freie Termine gebucht werden, sofern diese zur Verfügung stehen. Hier soll es in einigen Tagen eine Warteliste geben.

Die Landesregierung hat bereits vor dem Start der Anmeldung um Verständnis gebeten, dass sowohl die Hotline als auch die Internetseite einem großen Ansturm ausgesetzt sein werden. Die wenigen vorhandenen Termine würden aufgrund der geringen Mengen des verfügbaren Impfstoffs leider schnell vergeben sein. Insbesondere an der Hotline sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Weil nicht genügend Impfstoff nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen geliefert würde, könnten zudem nicht alle Impfzentren sofort Termine anbieten. Die Zahl der vor Ort bereitgestellten Termine hänge zudem davon ab, wie weit die jeweiligen Impfzentren mit der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im eigenen Einzugsbereich seien. Wo noch nicht alle Einrichtungen von mobilen Teams aufgesucht werden konnten, müssten mindestens 50 Prozent der gelieferten Impfdosen weiterhin für diesen Bereich eingesetzt werden.

Das Land will im Laufe der nächsten Woche alle 31.590 für die Erstimpfung zur Verfügung stehenden Impfdosen ausliefern, sodass zunächst also maximal rund 15.000 Termine in bis zu 30 der 50 Impfzentren angeboten werden können. Die Impfzentren tragen die vor Ort zur Verfügung stehenden Termine eigenständig in das Buchungssystem ein, die Vergabe erfolgt zentral über die Hotline und das Onlineportal des Landes.

Es besteht für alle impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline auch für diejenigen Impfzentren auf die Warteliste setzen zu lassen, die am Donnerstag noch keine Termine vergeben können, betont die niedersächsische Landesregierung.




Anzeige
Anzeige
Anzeige