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Erbitterter Bückeburger Glaubensstreit landet vor 231 Jahren vor dem Reichsgericht

Leiche einfach wieder ausgebuddelt

Rund um die Beisetzung Verstorbener hat es schon immer überraschende und zuweilen auch skurril anmutende Vorfälle gegeben. So turbulent wie vor 231 Jahren in Bückeburg dürfte es hierzulande jedoch nur selten zugegangen sein. Im Mittelpunkt des Geschehens stand der damalige Superintendent Dr. Justus Froriep. Der Chef der evangelisch-lutherischen Landeskirche weigerte sich, der Beisetzung „reformierter Leichen“ auf dem Jetenburger Friedhof tatenlos zuzusehen.

veröffentlicht am 02.01.2019 um 14:49 Uhr

Auf dem Kirchhof der altehrwürdigen Jetenburger Kapelle spielten sich vor 231 Jahren unerhörte Vorgänge ab. (Foto aus den 1930er Jahren). Repros: gp

Autor

Wilhelm Gerntrup Reporter zur Autorenseite



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