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Arbeiterwiderstand gegen den sogenannten „Nero-Befehl“

Letzte Kriegstage in Hameln: „Das waren gefährliche Stunden“

Die beiden Arbeiterparteien Hamelns, SPD und KPD, waren 1933 zerschlagen worden. Ein kleiner Kern von ehemaligen Mitgliedern hatte nach der Rückkehr aus Zuchthäusern und Konzentrationslagern seine Opposition zum Regime bewahrt. Soweit sie nicht an die Front eingezogen waren, arbeiteten die Männer in den Hamelner Rüstungswerken. Dort knüpften sie insgeheim Kontakte zu Zuchthaushäftlingen und ausländischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, informierten sie über die für Deutschland zunehmend ungünstige Kriegslage und steckten ihnen Essen zu.

veröffentlicht am 21.03.2020 um 09:00 Uhr

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Autor

Bernhard Gelderblom Reporter



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