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Serie zum Glück

Wenn man weder Glück noch Unglück fühlt

Die Kehrseite des Glücks, am weitesten von dem entfernt, was Glücklichsein ist, das muss das „wunschlose Unglück“ sein: Im Unglücklichsein so tief gefangen, dass sich nicht mal mehr ein Wunsch, eine Hoffnung regt, es sei denn die, alles möge einfach ein Ende haben. „Wunschloses Unglück“, so lautete der Titel von Peter Handkes Roman über seine kranke Mutter. Ihre Krankheit war die Depression. Auch die Glückseligkeit übrigens ist wunschlos. Es ist ja schon alles da, was man sich nur wünschen konnte. Was das Glücklichsein mit der Depression verbindet, ist, dass man in beiden Zuständen oft am liebsten vergehen würde.

veröffentlicht am 28.03.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 18.03.2017 um 15:18 Uhr

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Autor

Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite



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