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Goethe in modernem Gewand: das Jugendstück „unterm w@sser“ im Hamelner TaB

Großer böser Wolf

HAMELN. Drei Stege, die zum Publikum führen – aber auch als Catwalks durchgehen könnten. Nach hinten begrenzt mit weißen Wänden. Nerviger Alltagstrott – der wiederholt wiederholt wird: „Mein Wecker klingelt, ich dreh mich weg.“Alltags-Rituale in der Familie, dann in der Schule – von Klingelzeichen zu Klingelzeichen – und auch der Rest: ritualisierte Öde. Bis Louis zufällig Zugang zum Lehrer-Intranet findet. Ein „gefundenes Fressen“ für Louis, dem er nicht widerstehen kann. Plötzlich Macht über Noten und Beurteilungen – Aufgaben, wie sie in den nächsten Arbeiten gestellt werden, sozusagen auf dem Tablett serviert.

veröffentlicht am 12.06.2019 um 15:23 Uhr
aktualisiert am 12.06.2019 um 19:43 Uhr

„unterm w@sser“ – ein Stück über jugendliche Sehnsucht nach Stärke und Macht. Foto: Martin Büttner
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Autor

Richard Peter Reporter



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