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Faust als Oper im Theater Hameln

Zwischen Himmel und Hölle

HAMELN. Es ist ein Stück, in dem Wissensdrang, Liebestrieb und Himmel wie Hölle miteinander verschmelzen: die Rede ist von Goethe epochalem „Faust“. Für Bertolt Brecht stand fest: „Im Grunde genommen ist es die Liebesgeschichte eines Intellektuellen mit einer Kleinbürgerin. Das muss ja mit dem Teufel zugegangen sein.“

veröffentlicht am 11.10.2018 um 16:32 Uhr
aktualisiert am 11.10.2018 um 21:20 Uhr

Beklemmende, eindrucksvoll und originell: die Faust-Inszenierung des Landestheaters Detmold. Foto: ATS

Das Theater Hameln zeigt den Faust als Oper von Charles Gounod. Das Werk des Komponisten wurde 1859 uraufgeführt und ist eine der berühmtesten französischen Opern des 19. Jahrhunderts. Es bringt die ergreifende Handlung von Liebe und Rücksichtslosigkeit auf die Bühne. Aus der Sehnsucht nach einem nie gelebten Leben schließt der alternde Gelehrte Faust einen Pakt mit Mephistopheles, um die Erfüllung seiner Wünsche zu erzwingen.

Die Abmachung nimmt jedoch einen verhängnisvollen Verlauf, als Faust die blutjunge Margarete verführt und schwängert und deren Bruder tötet. Über die Inszenierung urteilt „Der Opernfreund“: „Zusammen mit Bühnenbildnerin Sonja Füsti und in Kostümen von Nora Johanna Gromer gelang Regisseur Eßinger eine höchst beklemmende Bühnenatmosphäre in eindrucksvollen Bildern, Aufbauten und Bewegungen. Musikalisch überzeugend: Und in alledem wussten Detmolds Gesangssolisten zu punkten und das Premierenpublikum zu begeistern.“


„Faust (Margarete)“ wird in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln am 11. November um 17 Uhr im Theater Hameln gezeigt. Es besteht die Möglichkeit, zwei Karten zum Preis von einer zu erwerben. Karten gibt es unter 05151 /916-220. Um 16.15 Uhr gibt es im Kunstkreis eine Einführung ins Stück.




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