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Rafinha verlässt FC Bayern - Robben-Zukunft offen

München (dpa) - Außenverteidiger Rafinha hat nach seinem Abschied vom FC Bayern München noch keine Entscheidung über seinen nächsten Fußball-Verein getroffen.

veröffentlicht am 14.05.2019 um 14:43 Uhr
aktualisiert am 14.05.2019 um 15:45 Uhr

Verlässt den FC Bayern: Rafinha. Foto: Matthias Balk

«Ich spiele noch in Brasilien oder Europa, ich weiß noch nicht, ich entscheide nach der Saison», sagte der 33-Jährige aus Brasilien in einer emotionalen Pressekonferenz beim deutschen Fußball-Rekordmeister am Dienstag. «Ich habe nicht gedacht, dass ich solange in Deutschland bleibe.» Rafinha spielt seit 2011 für die Münchner, sein Vertrag läuft am Saisonende aus.

Rafinha war 2005 aus Brasilien zum FC Schalke in die Bundesliga gewechselt, 2010 ging der Verteidiger aus Londrina für eine Saison zum CFC Genua und schloss sich danach dem FC Bayern an. Unter anderen Kapitän Manuel Neuer, Thomas Müller und Franck Ribéry waren bei der emotionalen Pressekonferenz Rafinhas in München anwesend. Dem ehemaligen Nationalspieler kamen sogar die Tränen. «Wir sind schon so lange zusammen», sagte er mit Blick auf seine Münchner Mitspieler, die ihm schließlich applaudierten, «diese Leute waren sehr wichtig für mich.» Rafinha sagte zum Abschluss: «Obrigado, danke für alles.»

Indes möchte Offensivstar Arjen Robben in den nächsten zwei Wochen eine Entscheidung über seine Zukunft treffen. «Ich bin eigentlich spät dran, aber das hat mit dieser Verletzung zu tun gehabt», sagte der fünf Monate verletzt fehlende Niederländer und ergänzte: «Ich hoffe, dass ich in ein oder zwei Wochen eine Entscheidung treffe, ich kann aber nichts versprechen.»

Robben war im Sommer 2009 von Real Madrid zum FC Bayern gewechselt und verlässt die Münchner nun nach zehn Jahren. Über ein mögliches Karriereende sagte der 35-Jährige lächelnd: «Es ist eine Option, aber ob es das wird, das weiß ich nicht.» Den Wechsel an die Isar bezeichnete Robben als Meilenstein seiner Laufbahn. «Das war für mich der beste Schritt in meiner Karriere, der beste und wichtigste Transfer.»

Dem Bundesligafinale vor heimischem Publikum gegen Eintracht Frankfurt fiebert Robben entgegen. «Das Spiel am Samstag habe ich, glaube ich, schon dreimal in meinem Kopf gespielt», räumte er ein. Der 98-malige Bundesliga-Torschütze würde nur zu gerne mit seinem kongenialen Partner Ribéry einen denkwürdigen Abschied feiern. Wenn beide von Anfang an angreifen und dann erneut Meister werden würden, «da gibt es nix Schöneres, das wäre mein Tipp», meinte Robben.




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