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Bückeburger-Reichardt-Zwillinge verpassen die Medaillen-Ränge

1,5 Sekunden fehlen

veröffentlicht am 06.08.2018 um 18:03 Uhr

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Autor:

daniel kultau

POZNAN. Bei der World Rowing Under 23 Championships im polnischen Poznan sind Johanna und Marion Reichardt (beide SC DhfK Leipzig) mit Larissa Schäfer (Ruderklub am Baldeneysee e.V.) und Elisabeth Mainz (Ruder Union Arkona Berlin 1879 e.V.) auf den vierten Platz gerudert.

Die beiden Bückeburgerinnen qualifizierten sich im Vorfeld für den Leichgewichts-Frauen-Doppelvierer. Als Ersatzfrau stand Stefanie Weigt (Ruder-Gesellschaft Hansa e.V.) zur Verfügung. Sieben Nationen hatten sich für die Bootsklasse gemeldet. Im Vorlauf kam das Boot der Reichhardts denkbar schlecht aus den Startlöchern und musste sogar im Hoffnungslauf ran, um das Finale noch zu erreichen. Auch in diesem Lauf gab es heftige Startprobleme, doch die vier Frauen rissen sich zusammen und zogen am gesamten Feld zum Sieg vorbei. Im Finale trafen die Deutschen auf die Niederländerinnen, Japanerinnen, Französinnen und US-Amerikanerinnen. Mainz, Reichardt, Reichardt und Schäfer lagen bei der Streckenmitte zunächst auf dem letzten Platz, steigerten sich jedoch in der zweiten Hälfte, sodass es sogar fast noch zu Rang drei reichte. „Das, was wir heute gesehen haben, war kämpferisch stark. Vierte Plätze sind natürlich bedauerlich, aber man kann keinem einen Vorwurf machen“, so Bundestrainerin Brigitte Bielig. Für die beiden Bückeburgerinnen heißt es nun, eine Woche lang unter ihrem Trainer Rüdiger Hauffe intensiv den Doppelzweier zu trainieren, um es dann Anfang September bei den World University Rowing Championships in Shanghai noch besser zu machen. Insgesamt waren in Poznan 55 Nationen mit knapp 3000 Sportlern am Start. Die vier Frauen hatten zuvor noch nie zusammen in einem Boot gesessen. Trainer Rüdiger Hauffe schaffte es jedoch, aus ihnen innerhalb eines Monats eine eingeschworene Gemeinschaft zu formen.




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