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4:2-Erfolg für SC Deckbergen-Schaumburg / Eintracht steht kurz vor dem Abstieg

Beste Saisonleistung

veröffentlicht am 16.04.2018 um 17:13 Uhr

Die SC-Frauen um Linda Hülsmann (links) bleiben nach der Winterpause in der Landesliga ungeschlagen. Foto: seb

BEZIRK HANNOVER. Die Frauenfußballerinnen des SC Deckbergen-Schaumburg lassen sich in der Landesliga scheinbar nicht aus der Ruhe bringen. Im Top-Spiel gegen den Tabellenvierten TSG Ahlten feierte der Zweitplatzierte einen 4:2 (2:1)-Erfolg. Dagegen dürfte der Abstieg in die Bezirksliga für den TSV Eintracht Bückeberge besiegelt sein. Beim VfL Eintracht Hannover gab es für das Schlusslicht eine 0:1-Pleite.

SC Deckbergen-Schaumburg – TSG Ahlten 4:2 (2:1): „Das war unsere beste Saisonleistung“, jubelte der scheidende Trainer Florian Schuba nach dem Abpfiff. Der SC begann druckvoll und führte nach sieben Minuten durch die Tore von Annika Ebbighausen (4.) und Julia Linke (7.) mit 2:0. Der SC war klar der Chef auf dem Platz, musste aber durch Lea Tiedtke (26.) das 1:2 schlucken. Die Gastgeberinnen hielten das Tempo hoch, hatten weitere Top-Chancen, doch Annabel Böhme, Ann Kristin Rabe, Teresa Rovelli und Linke vergaben. In Hälfte zwei stellte der Gast seine Taktik um und kam besser ins Spiel. Der SC kämpfte, Rovelli und Emely Niemann verpassten das 3:1. Aber das dritte Tor fiel, die spielfreudige Linke beendete den Sololauf mit einem gefühlvollen Heber zum 3:1 (77.). Nach einem Zuspiel von Rabe erzielte Rovelli sogar das 4:1 (84.). Nach einer Unaufmerksamkeit in der SC-Defensive verkürzte Tiedtke (87.) zum 4:2-Endstand. „Das war Fußball nach meinem Geschmack. Läuferisch sehr gut und auch spielerisch hatten wir richtig gute Phasen. Damit bleiben wir nach der Winterpause ungeschlagen“, zog Schuba ein positives Fazit und verteilte an Rovelli und Linke noch ein Extralob: „Sie waren bärenstark.“

SC: Schake, Litschel, Bredemeier, Rovelli, Linke (85. Kuhlmann), Hülsmann, Rabe, Lüttke, Ebbighausen, Niemann (75. Remmers).

Hannover 96 – SG Rodenberg 8:0 (6:0): Die SGR war beim designierten Meister chancenlos und lag bereits zur Halbzeit mit 0:6 zurück. Die Torfolge: 1:0 Aileen Osterwold (2.), 2:0, 3:0, 4:0 Anna-Lena Füllkrug (9./15./23), 5:0 Janina Breitsch (26.), 6:0 Osterwold (37.), 7:0 Rathmann (64.), 8:0 Osterwold (85.).

VfL Eintracht Hannover – TSV Eintracht Bückeberge 1:0 (0:0): Durch die Niederlage in Hannover ist der Abstieg der Eintracht in die Bezirksliga nicht mehr zu verhindern. „In der Theorie ist es noch möglich, aber ich denke, das war’s“, sagte TSV-Trainer Michael Meyer, dessen Team in der ersten Halbzeit „so gut wie schon lange nicht mehr spielte.“ Man habe gut hinten rausgespielt und sich Chancen erarbeitet, so Meyer. „Aber uns fehlt Meike Stapel an allen Ecken und Enden – und natürlich auch das Glück im Abschluss. Nach der Pause habe dann der VfL mehr Druck gemacht, mit der eigenen Herrlichkeit sei es mehr oder weniger vorbei gewesen, so der Coach. „Eigentlich ein typisches 0:0-Spiel.“ Aber wie immer in der jüngeren Vergangenheit leisteten sich die Gäste einen Abwehrfehler und Kristina-Marie Grote netzte aus kurzer Entfernung ein (85.). „Aber wir wollen die Saison vernünftig zu Ende bringen und auch noch den einen oder anderen Punkt holen“, kündigt Meyer an. Vor allem die Derbys gegen seine neue Mannschaft, den SC Deckbergen-Schaumburg, wolle er auf keinen Fall verlieren. „Und meine Spielerinnen auch nicht.“

TSV: Danziger, Koller, Koch (58. Hitzemann), Brandt, Bekemeier (49. Busche), Bartels, Wilkening, Baade, Söhnen, Serinek, Jochens.seb, uk

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