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HSG Exten-Rinteln lässt gegen kämpfenden VfL 1877 Stadthagen nichts anbrennen / MTV Auhagen nicht clever genug

Das bessere Team gewinnt das Derby

veröffentlicht am 29.09.2019 um 22:43 Uhr

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STADTHAGEN. Der Titelfavorit aus der Weserstadt ist in der Stadthäger Kreissporthalle ordentlich ins Wanken geraten, aber nicht gefallen: Am Ende setzten sich die Handballer der HSG Exten-Rinteln sicher mit 32:26 (16:10) gegen den VfL 1877 Stadthagen durch und bleiben in der Handball-Regionsoberliga weiter ungeschlagen.

Der VfL hatte sich viel vorgenommen und spielte in der Anfangsphase vor vollen Rängen groß auf. Lukas Hävemeier traf zur 3:1-Führung (5.) für die Kreisstädter. „Wir waren am Anfang nicht da, haben uns aber zum Glück schnell gefunden und hatten immer eine Antwort parat“, bilanzierte HSG-Coach Saulius Tonkunas die ersten Minuten des Derbys. Nach und nach setzte sich der Favorit ab, den Schlusstreffer der ersten Halbzeit erzielte allerdings das Team von VfL-Trainer Giovanni Di Noto. Hävemeier versenkte mit einem „Hammer“ einen direkten Freiwurf zum 10:16. „Wir haben es vor der Pause dennoch zu sehr schleifen lassen, da konnte sich Rinteln absetzen“, meinte VfL-Teamsprecher Lukas Tadge.

Auch im zweiten Durchgang zeigten die Hausherren, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten, und kämpften immer wieder gegen die robuste HSG-Abwehr. Die individuelle Klasse des Rintelner Rückraums führte aber wiederholt zu leichten Treffern, sodass immer ein Drei-Tore-Sicherheitsabstand zwischen den Teams lag. „Normalerweise hätten wir noch viel mehr nachlegen müssen, um das Spiel deutlich zu entscheiden. So war es für die Zuschauer ein spannendes Derby“, meinte Tonkunas. Über 20:15 (36.) und 28:23 (56.) kam der Favorit am Ende zu einem 32:26-Erfolg. Auch die offene Manndeckung, die Di Noto in den letzten fünf Minuten als taktisches Mittel anwandte, führte nicht zum Erfolg. „Wir mussten Risiko gehen, das hat leider nicht geklappt. Dennoch war die zweite Halbzeit von uns deutlich besser“, sagte Tadge. Der A-Jugendliche Torben Tirschler sorgte mit dem 30. Tor für die HSG für eine Mannschaftskiste – und Lukas Jurys beendete das torreiche Spiel mit einem sehenswerten Kempa-Trick von Linksaußen.

„Unter dem Strich ist der Sieg der HSG verdient. Sie waren die bessere Mannschaft und haben auch besser gespielt“, resümierte Tadge.

VfL: Harmening 6, Hävemeier 5, Krückeberg 4, Wieczorek 4, Baumgarten 3, Tadge 2, Bohnhorst 2.

HSG: Tomas Tonkunas 7, Jurys 6, Meskauskas 5, Ermakov 4, Uhlig 4, Tekutis 4, Stundner 1, Tirschler 1.

MTV Auhagen – Garbsener SC 30:30 (12:10). Aufsteiger MTV Auhagen musste sich mit einem 30:30 (12:10) gegen den Garbsener SC zufriedengeben. Trotz enormer Verletzungssorgen startete das Team von Coach Benno Augstein furios und führte durch einen Treffer von Christian Böhlke 7:1 (11.) „Da haben wir es verpasst, den Heimsieg einzutüten. Wir haben bis zur Halbzeit zu viel verworfen“, so Augstein. Der Garbsener Torjäger Dennis Cravaack verkürzt zum 10:12-Halbzeitstand. „Nach der Pause haben wir das Spiel dann erst mal aus der Hand gegeben“, sagte Augstein mit Blick auf die zwischenzeitliche 21:17-Führung der Gäste (44.). Der MTV kämpfte und erzielte sechs Sekunden vor Schluss das 30:29. „Dann fehlte uns die Cleverness“, meinte Augstein zum 30:30 durch Cravaack in der letzten Sekunde.

MTV: Hermann 5, Schöttelndreier 5, Böhlke 5, Siegfried 4, Kralisch 4, Spitmann 3, Wodak 2, Täufert 2. wi




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