weather-image
17°
Kürzeste Auswärtsfahrt des MTV Großenheidorn führt an die Weser

Erste Punkte bei GWD?

veröffentlicht am 14.09.2018 um 18:41 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

WUNSTORF. Seine drei bisherigen Spiele in der 3. Liga West hat der MTV Großenheidorn alle verloren. Doch zumindest eine positive Tendenz ist erkennbar: Der Abstand zum Gegner verringerte sich mit jeder Partie um ein Tor. Damit es nun am heutigen Sonnabend (19 Uhr) bei GWD Minden II erstmals für etwas Zählbares reicht, müsste aber mehr als nur eine Bestätigung dieses Trends her. Denn auch bei ihrem jüngsten Auftritt zog die Mannschaft von Trainer Marc Siegesmund gegen die Ahlener SG am Ende mit 26:31 relativ deutlich den Kürzeren.

„Wir sind hoffnungsfroh, dass wir endlich unsere ersten Punkte holen können“, sagt MTV-Betreuer Thomas Zumbrock vor dem vierten Anlauf. „Für die harte Arbeit müssen wir ja irgendwann mal belohnt werden“, fügt er hinzu.

Dass die von Moritz Schäpsmeier trainierte Bundesligareserve zu Hause schlagbar ist, hat der Longericher SC bewiesen. Gegen die Kölner unterlagen die Ostwestfalen in ihrer bislang einzigen Heimpartie mit 28:31. Zuvor hatten sie bereits das Auftaktspiel beim TuS Volmetal (24:29) verloren. Doch beim jüngsten Auftritt bei der SG Langenfeld gelang ihnen ein beeindruckender Befreiungsschlag: Nach einer knappen Pausenführung (15:14) fertigten die Mindener den Aufsteiger noch mit 41:25 ab.

„Sie agieren bevorzugt mit einer 3:2:1-Deckung und versuchen dann, ihr Tempospiel aufziehen. Mit Torhüter Maurice Paske (22 Jahre), den Rückraumakteuren Maximilian Nowatzki, Simon Strakeljahn (beide 19) und Lukas Kister sowie Rechtsaußen Maximilian Staar (beide 20) werden die Gastgeber voraussichtlich fünf Talente aus dem Profikader aufbieten.

Aufseiten des MTV sorgt Neuzugang Maksym Biegal vor der kürzesten Auswärtsfahrt der Saison für große Zuversicht. „Er macht im Training Sachen, über die wir noch staunen“, verrät Zumbrock. Zudem erhoffen sich die Großenheidorner zahlreiche Tore und starke Abwehraktionen von ihrem Königstransfer. Fehlen werden die verletzten Thorben Buhre (Knie) und Niklas Hermann (Schulter). Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Maik Bokeloh, der an einer Fußprellung laboriert.re




Mehr Artikel zum Thema
Anzeige
Kommentare