weather-image
GWD Minden erwartet die harten Jungs der MT Melsungen / Rambo ist optimistisch

„Es tut immer weh“

veröffentlicht am 12.10.2018 um 17:06 Uhr

270_0900_111589_x_Rambo.jpg
257861_1_orggross_klaefker_120x160

Autor

Uwe Kläfker Redakteur Sport zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

MINDEN. So gut stand GWD Minden schon lange nicht mehr da: Nach zwei Siegen in Folge und einem einstelligen Tabellenplatz winkt dem Handball-Erstligisten mit einem Sieg gegen die MT Melsungen sogar ein positives Punktekonto. 8:8 Zähler nach acht Spieltagen – das gab es zuletzt in der Saison 2001/02. Anwurf ist am Sonntag um 16 Uhr in der Kampa-Halle.

Nach der Gala gegen den TVB 1898 Stuttgart (38:25) und dem Auswärtssieg in Lemgo (25:23) soll gegen die Hessen der dritte Sieg in Folge gelingen. Die Bilanz gegen den von Heiko Grimm trainierten Tabellensechsten spricht allerdings eine andere Sprache. Den letzten Sieg gab es 2013, das soll sich ändern. „Bei uns ist die Motivation sehr hoch, dieses Spiel zu gewinnen“, sagt Mindens Geschäftsführer Sport, Frank von Behren.

Auch GWD-Coach Frank Carstens rechnet sich etwas aus, weil die MT starke Schwankungen in ihren Leistungen hat: „Wenn wir das Spiel lange offen halten, könnte unsere große Stabilität in einer engen Schlussphase den Ausschlag geben.“ Die gab auch beim Erfolg in Lemgo den Ausschlag, als die Mindener in der entscheidenden Spielphase zwei Fehler des TBV eiskalt nutzten. Auch Torjäger Christoffer Rambo, der unter der Woche seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängerte (wir berichteten), ist optimistisch: „Warum sollten wir gegen Melsungen nicht gewinnen?“ Das neue Selbstvertrauen freut sich den Coach: „Wir haben Rückenwind aus den letzten beiden Spielen, den brauchen wir gegen Melsungen auch.“

Der ambitionierte Gegner ist mit Spielern wie Finn Lemke, Julius Kühn, Tobias Reichmann oder Domagoj Pavlovic stark besetzt und gilt als eine der härtesten Mannschaften der Liga. Vor allem an die Aufeinandertreffen mit den Müller-Brüdern hat Rambo keine guten Erinnerungen. „Es tut immer weh.“ Zumindest Michael Müller wird Sonntag nicht mitwirken können, er hat sich im Training den Mittelfuß gebrochen. „Der Ausfall von Michael ist eine Chance für Simon Birkefeldt“, sagt Coach Grimm.

Die jüngsten GWD-Erfolge locken anscheinend auch die Fans, denn der Zuschauerzuspruch ist deutlich größer als in den bisherigen Spielen.




Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare