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HSG Schaumburg Nord II hat im Titelkampf die besseren Karten

Fernduell um den Aufstieg

veröffentlicht am 03.05.2019 um 17:54 Uhr

Arnas Tekutis (links) und die HSG Exten-Rinteln sind am Sonnabend auf Schützenhilfe der HSG Deister Süntel angewiesen. Foto: uk

LANDKREIS. In der Oberliga-Tabelle könnte die HSG Schaumburg Nord am letzten Spieltag noch um drei Plätze auf Rang zehn abrutschen. Das ist nicht unrealistisch, denn der VfL Hameln gehört nicht zu den Lieblingsgegnern der von Sebastian Reichardt trainierten Handballer. Gespielt wird heute um 19.30 Uhr in der Sporthalle in Afferde.

Für die Gastgeber wird es sentimental. Nach 32 Jahren im VfL-Dress wird Oliver Glatz verabschiedet. Auch der langjährige Torhüter Frank Rosenthal geht in den verdienten Ruhestand. Nur in der überragenden Saison 2017/18 holten die Schaumburger immerhin drei Punkte gegen den VfL, siegten in der Rattenfängerstadt 30:28. Im Hinspiel der aktuellen Serie war es dann wie (fast) immer: Die Hamelner holten sich beim 28:27 die Punkte.

In der Frauen-Landesliga geht es für den Meister und Aufsteiger HSG Schaumburg Nord am Sonntag in die Landeshauptstadt zum Tabellenvierten SC Germania List. Anwurf ist um 15 Uhr. Da haben es die Frauen des MTV Auhagen beim Tabellenletzten HSG Wacker Osterwald/Schloß Ricklingen eine Spur leichter. „Wir wollen die Saison mit einem Sieg beenden und dann den Klassenerhalt feiern“, so HSG-Trainerin Melanie Konsog. Wacker liegt mit nur zwei Zählern auf abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der MTV reist mal wieder mit einem eng besetzten Kader an. Anwurf ist am Sonntag um 15 Uhr.

Spannung verspricht der letzte Spieltag in der Regionsoberliga der Männer. Am Sonnabend gibt es ein Fernduell im Kampf um den direkten Aufstieg in die Landesliga. Um 17 Uhr trifft der Tabellenzweite HSG Exten-Rinteln auf den Fünften TV Hannover-Badenstedt. Das Team von Trainer Saulius Tonkunas steht unter Druck. Die Weserstädter sind punkgleich mit Tabellenführer HSG Schaumburg-Nord II, jedoch ist man nach der 19:25 Niederlage aus der vergangenen Woche im direkten Vergleich schlechter gestellt. „Wir konzentrieren uns auf das Spiel und versuchen mit einem Heimsieg die Chance auf den ersten Platz zu wahren“, so Tonkunas. Personell kann er wieder aus dem Vollen schöpfen. Für die Zuschauer haben sich die Spieler was Besonderes ausgedacht: es gibt Freibier nach dem Spiel. „Das sind wir unseren treuen Zuschauern schuldig“, so Teammanager Hanns Bäkmann.

Um 18 Uhr wird die Partie der HSG Schaumburg-Nord II beim Tabellendritten HSG
Deister Süntel angepfiffen. „Wir wollen mit einem Auswärtssieg den direkten Aufstieg eintüten, allerdings ist das Team aus Springe ein saustarker Gegner“, so HSG-Coach Sebastian Pook. Der letztjährige Drittligist HF Springe leitete als HSG
Deister Süntel einen Neustart in der Regionsoberliga ein, verpasste den angepeilten Aufstieg in die Landesliga aber.

Der VfL 1877 Stadthagen erwartet heute um 18 Uhr den TuS Garbsen zum Duell um einen einstelligen Tabellenplatz.wi, uk




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